Besonderes Kunstprojekt von Antek: Bislang 170 Hobby-Künstler dabei

Riesen-Resonanz auf „333 Katzen“

„333 Katzen bereichern das Leben in Altena“: Unter diesem Motto hat Künstler Antek ein besonderes Projekt ins Leben gerufen –  170 Hobbykünstler machen bereits mit.
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„333 Katzen bereichern das Leben in Altena“: Unter diesem Motto hat Künstler Antek ein besonderes Projekt ins Leben gerufen – 170 Hobbykünstler machen bereits mit.

Antek im Glück: 170 Hobbykünstler aus Altena, Nachrodt, Berlin und sogar aus Amsterdam haben sich für das Projekt „333 Katzen bereichern das Leben in Altena“ angemeldet und malen, fotografieren und stricken, was die Fantasie hergibt.

Altena – Einige Arbeiten sind schon im Atelier an der Kirchstraße 30 abgegeben worden, darunter verschiedene Bilder, aber auch eine Holzskulptur. „Ich bin wirklich positiv überrascht, dass ich den Nerv getroffen habe und viele Menschen tatsächlich erreichen kann“, sagt Christoph Schulz alias Antek, der sich auch über die Teilnahme von Kindertagesstätten, Schulklassen und Altenheim-Bewohnern freut. Und: Noch ist Zeit für weitere Akteure, denn der Abgabetermin für Katzen aller Art ist erst vom 19. bis zum 25. Juli. Es schließt sich eine Gemeinschaftsausstellung vom 3. bis 31. August in Anteks Atelier an.

Das beliebteste Haustier der Deutschen ist die Katze. 15,7 Millionen Fellnasen schnurren in den deutschen Familien, sind mal unnahbar und kratzbürstig, dann wieder verschmust und verspielt. Die Katze ist seit der Antike ein besonderes Motiv in der Kunst. Jetzt geht der Vorhang für sie in der Burgstadt auf:

Kreativität freien Lauf lassen

„Ich habe schon viele Dinge erlebt, aber man wird immer wieder überrascht. Ich habe so viele positive Kommentare bekommen, ganze Familien wollen mitmachen, alle Generationen fühlen sich angesprochen und sind angesprochen“, erzählt der Altenaer Künstler, der sehr neugierig auf die Werke ist. „Vielleicht gibt es ja auch eine gebackene Katze, dann haben wir etwas zu essen“, sagt Antek schmunzelnd. Viele Menschen, so erzählt der Künstler, haben Respekt vor der Aufgabe rund um das Thema Samtpfote. „Sie fragen mich, ob es gefällt, sind schüchtern. Aber das ist überhaupt nicht nötig. Sie sollen sich einfach ausleben, der Kreativität freien Lauf lassen.“

Hilfe von Antek möglich

Wenn gewünscht, gibt es Unterstützung. Dann kommt Antek persönlich vorbei, wie zum Beispiel in der katholischen Kita St. Elisabeth in Nachrodt geplant oder auch in der Awo-Kita „Zauberland“ in Altena. „Wir alle schaffen es zusammen, etwas Tolles auf die Beine zu stellen“, ist Antek dankbar. Sein Ziel ist es, die regionale Kunst- und Kulturszene zu beleben, sich in schweren Zeiten mit schönen Dingen zu beschäftigen.

Projekt wird gefördert

Das Projekt „333 Katzen für Altena“ wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft gefördert – und zwar mit einem Stipendienprogramm, das Teil des NRW-Stärkungspakets „Kunst und Kultur“ zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise im Bereich der Kultur ist. Freischaffenden Künstlern soll das Arbeiten ermöglicht werden. 6000 Euro Unterstützung gibt es für das Projekt.

Kontakt: Wer noch mitmachen möchte, Unterstützung oder Infos benötigt, kann sich bei Antek unter Telefon 0 23 52/33 82 99 melden.

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