Mit rund "80 Sachen" auf dem Mofa unterwegs

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ALTENA - Mit rund "80 Sachen" auf dem Mofa unterwegs, ohne entsprechenden Führerschein, dafür aber mit Drogen im Blut: Dafür musste sich ein 23-jähriger Altenaer verantworten.

Mächtig aufgemotzt hatte der junge Burgstädter sein Mofa. Durch diverse Umbauten hatte er sein Zweirad von gemächlichen 25 Stundenkilometern auf rund „80 Sachen“ beschleunigt. Verbotene Veränderungen an Zylinder und Auspuff hatten ihre Wirkung nicht verfehlt. Das fiel auf und hatte nicht nur den Verlust des Versicherungsschutzes zur Folge, sondern auch das Erlöschen der Betriebserlaubnis. Dass der junge Mann keine Fahrerlaubnis für ein derart schnelles Gefährt hatte, kam hinzu. Doch am 20. September setzte er tatsächlich noch einen drauf: Die von der Polizei angeordnete Blutprobe ergab den Befund, dass der Auszubildende sowohl Marihuana als auch Amphetamine eingenommen hatte. Normalerweise landet eine solche Häufung von eher altersbedingten „Dummheiten“ – so der umfassend geständige Angeklagte – eher im Jugendstrafrecht. Dafür war er allerdings schon zu alt. Weil er bereits ähnliche Taten begangen hatte, drohte die Staatsanwältin mit der Beschlagnahmung des Gefährts: „Tauchst du damit nochmal auf, ziehen wir das Ding ein. Du hast nur Glück gehabt, dass kein anderer bei dieser Fahrt umgenietet wurde!“ Richter Dirk Reckschmidt verurteilte den rasenden Angeklagten zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 20 Euro und verhängte eine Sperre von zwölf Monaten. Vor Ablauf dieser Zeit darf die Straßenverkehrsbehörde dem 23-Jährigen keine Fahrerlaubnis erteilen. Alles, was brummt, ist damit in den kommenden Monaten für den jungen Mann tabu. - thk

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