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Müllaufkommen in Altena 2021 gestiegen

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Von: Christos Christogeros

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Müllbeseitigung nach Hochwasser
Riesige Mengen an Müll wurden nach dem Jahrhunderthochwasser in weiten Teilen Altenas eingesammelt. © Lars Schäfer

Über dem kreisweiten Schnitt lag das Müllaufkommen im vergangenen Jahr in Altena. Das geht aus aktuellen Zahlen des Märkischen Kreises hervor. Demnach produzierte rein rechnerisch jeder Altenaer im Jahr 2021 rund 20 Kilogramm mehr Müll als die Bürger im kreisweiten Durchschnitt.

Altena/Nachrodt – In Nachrodt-Wiblingwerde kamen im vergangenen Jahr auf jeden Einwohner 0,49 Tonnen Müll. Damit liegt die Doppelgemeinde genau im Kreisschnitt. Vorbildlich sind in diesem Zusammenhang die Neuenrader, die rein rechnerisch je Einwohner nur 0,37 Tonnen Müll produziert haben. „Müll-Meister“ finden sich dagegen in Balve: Hier verursachte in 2021 jeder Einwohner 0,6 Tonnen Müll – deutlich mehr als die zweitplatzierten Plettenberger (0,52 Tonnen).

Wenig Müll in Neuenrade

Laut Statistik fielen in Altena (16 462 Einwohner Mitte 2021) im vergangenen Jahr 8 453 Tonnen Müll an. Damit unterscheiden sich die Werte vom leicht größeren Werdohl (17 708 Einwohner) kaum. Dort fielen 2021 8 289 Tonnen an Müll an. In Neuenrade dagegen (11 863) Einwohner) war es nur etwas mehr als halb so viel (4 378 Tonnen). In Nachrodt-Wiblingwerde (6 468 Einwohner) fielen an Müll insgesamt 3 183 Tonnen an.

18 Prozent mehr Sperrmüll

Den Großteil des Müllaufkommens machte in Altena dabei der Hausmüll (3 876 Tonnen) aus, gefolgt von Sperrmüll (1 403 Tonnen). Der Anstieg von über 18 Prozent ist nicht verwunderlich, mussten viele Altenaer nach dem Jahrhunderthochwasser im Juli 2021 doch Teile oder ihren kompletten Hausrat entsorgen. Auf Platz drei firmieren Bio- und Grünabfall (1 095 Tonnen). Papier, Pappe und Karton machte 972 Tonnen des gesamten Müllaufkommens auf, Leichtverpackungen (Metalle, Aluminium, Kunststoff und ähnliches) rund 769 Tonnen. Eher gering war das Müllaufkommen bei Altglas (338 Tonnen).

Kreisweit steigt das Müllaufkommen

In Nachrodt-Wiblingwerde kamen laut Märkischem Kreis im vergangenen Jahr 3 183 Tonnen an Müll zusammen. Auch hier machte der Hausmüll (1 351 Tonnen) den Großteil aus, Bio- und Grünabfall (695 Tonnen) hatten auch einen nicht unwesentlichen Anteil. Papier, Pappe und Karton (374 Tonnen) sowie Sperrmüll (327 Tonnen) Leichtverpackungen (302 Tonnen) und Altglas (133 Tonnen) rangieren auf den hinteren Plätzen.

Kreisweit sei laut Mitteilung eine Steigerung des Müllaufkommens im vergangenen Jahr zu sehen gewesen. So ist die Menge an Hausmüll um rund 187 Tonnen, an Sperrmüll um 291 Tonnen gestiegen. Insgesamt fielen kreisweit 336 621 Tonnen an Abfall an.

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