2012 krachte es 699 Mal auf Altenas Straßen

Unfälle mit Sachschäden gab es reichlich im vergangenen Jahr 2012 in Altena.

ALTENA - Genau 699 Verkehrsunfälle hat die Polizeiwache Altena im Jahr 2012 aufgenommen – 523 in Altena und 176 in Nachrodt. Das berichteten Freitag, 25. Januar, Matthias Radtke, Leiter der Wache Altena, und Reinhard Berger von der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde.

Auf den ersten Blick ist das im Vergleich zu 2011 ein ganz erheblicher Anstieg von 13 Prozent. „Allerdings war damals die Unfallzahl auch außergewöhnlich niedrig“, warnt Radtke vor vorschnellen Schlussfolgerungen. Er hat sich die Zahlen genau angesehen und kann nirgendwo wirklich bedenkliche Tendenzen ausmachen – abgesehen vielleicht von den jungen Verkehrsteilnehmern. 2011 wurden sieben 15- bis 17-Jährige bei Unfällen verletzt, 2012 waren es schon elf. Meist handele es sich dabei um Unfälle mit Zweirädern, berichtet Radtke. Es sei auffällig, dass sie in der Mehrzahl von anderen Verkehrsteilnehmern verursacht worden seien.

Auch bei den 18 bis 24-Jähren stieg die Zahl der bei Unfällen Verletzten, und zwar von sieben auf 15. Das werde man weiter beobachten, kündigt Radtke an – möglicherweise seien gezielte Maßnahmen gegen die manchmal etwas forsche Fahrweise dieser Verkehrsteilnehmer erforderlich.

Todesopfer waren im vergangenen Jahr auf den Straßen in Altena und Nachrodt nicht zu beklagen. 20 Menschen wurden schwer verletzt – davon spricht die Polizeistatistik, wenn nach einem Unfall eine stationäre Krankenhausbehandlung erforderlich ist. Diese Zahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Die Zahl der Leichtverletzten lag bei 60 und damit leicht über dem Vorjahresniveau.

157 Unfallfluchten wurden der Polizei in 2012 gemeldet. Radtke freute sich gestern darüber, dass die Aufklärungsquote gestiegen ist: In Altena wurden 43,2 Prozent der Fälle aufgeklärt, in Nachrodt wurden 40,6 Prozent der Flüchtenden erwischt.

von Thomas Bender

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