„Altenaer sind sehr spendenfreudig“

Der 39-jährige Manuel Bußmann (links) gehörte im Thomas-Morus-Haus am Mittwochnachmittag zu den insgesamt 88 Blutspendern.
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Der 39-jährige Manuel Bußmann (links) gehörte im Thomas-Morus-Haus am Mittwochnachmittag zu den insgesamt 88 Blutspendern.

„Die Altenaer sind sehr spendenfreudig und wie immer zuverlässig. Es ist richtig gut gelaufen“, sagte Wolfgang Stach. Er ist Teamleiter des DRK-Blutspendedienstes West in Hagen und freute sich, das war ihm trotz Maske im Gesicht deutlich abzulesen, über die gute Resonanz beim Blutspendetermin im Thomas-Morus-Haus. 105 Blutspender kamen am Dienstag, 88 am Mittwoch. In Zeiten von hohen Inzidenzen eine ordentliche bis gute Bilanz.

Altena – Zu den 88 Blutspendern am Mittwoch zählten auch Sarah und Manuel Bußmann. „Wir gehen regelmäßig Blut spenden, weil es einfach wichtig ist und man mit seiner Spende eben auch Leben retten kann“, sagte der 39-jährige Manuel Bußmann, dessen Frau am Mittwoch eine Urkunde für die 25. Blutspende in Empfang und mit nach Hause nahm. Weil bei allen DRK-Blutspendeterminen die Corona-Schutzmaßnahmen penibel umgesetzt werden, fühlten sich auch die Bußmanns am Mittwoch bei ihrer Spende sicher im Morus-Haus.

„Jede Spende ist wichtig“

Wie wichtig Blutspenden auch oder gerade in Zeiten der Pandemie und der Impfphase für die ganze Gesellschaft sind, unterstrich Rot-Kreuzler Wolfgang Stach. „Jede Spende ist wichtig, weil Blutreserven wirklich knapp geworden sind. Wir können einige Blutspendetermine pandemiebedingt momentan nicht abfahren wie früher. In einigen Werken oder Berufsschulen sind beispielsweise Termine weggebrochen“, betonte Stach. Hinzu kommt nach Angaben des DRK-Blutspendedienstes West die Tatsache, dass manche traditionellen Blutspendelokale nicht genutzt werden dürfen, da aufgrund der räumlichen Enge kein Mindestabstand garantiert werden kann. Im Thomas-Morus-Haus sieht das anders aus. Platz, um Abstand zu halten, gab und gibt es dort ausreichend.

Unter den 105 Personen, die am Dienstag in der Burgstadt Blut spendeten, waren zehn Erstspender. Am Mittwoch, als die 100er-Marke nicht geknackt wurde, begrüßten die Rot-Kreuzler einen Erstspender. Unter den Spendern waren auch einige, die die 100er-Marke längst überschritten haben.

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