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15 Monate nach der Flut: Untersuchungssauschuss kommt nach Altena

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Von: Markus Wilczek

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In Altena sorgten die Wassermassen, hier der Nettebach, für große Verwüstungen.
In Altena sorgten die Wassermassen, hier der Nettebach, für große Verwüstungen. © Privat

Rund 15 Monate ist die Jahrhundertflut aus dem Juli 2021 mittlerweile her. Altena gehörte mit zu den Kommunen in Nordrhein-Westfalen, die am stärksten betroffen waren.

Die Schäden, die die Wassermassen in vielen Teilen der Stadt verursachten, gehen in die Millionen. Bis alle Schäden aufgearbeitet sind, wird es noch Jahre dauern. Wie die Situation in der Burgstadt mittlerweile ist, wollen sich am Freitag, 21. Oktober, die Mitglieder des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses „Hochwasserkatastrophe“ des NRW-Landtags anschauen.

Diese sogenannte „Beweisaufnahme“ führt die Landespolitik an diesem Tag auch nach Hagen und zur Wuppertalsperre. Sven Wolf (SPD), Vorsitzender des Untersuchungsausschusses, erklärt hierzu: „Aus dieser Region von Nordrhein-Westfalen erreichten unser Land die ersten Meldungen und Bilder zum Ausmaß der verheerenden Zerstörung. Die Inaugenscheinnahme und der direkte Kontakt mit den Verantwortlichen vor Ort sind somit von großer Wichtigkeit für unsere Arbeit im Untersuchungsausschuss.“ Durch die auswärtige Sitzung in Westfalen werde die Tragweite der Katastrophe erneut verdeutlicht. „Wir erhoffen uns dadurch neue Erkenntnisse zur Aufarbeitung der schicksalhaften Tage vom 14. und 15. Juli 2021.“

Politiker kommen gegen Mittag nach Altena

Die Ausschussmitglieder treffen sich am Freitag um 10 Uhr zunächst in Hagen. Gegen 13 Uhr soll die Gruppe dann in Altena ankommen. Abgeschlossen werden soll die Tour durch die Hochwassergebiete ab 16 Uhr am Staudamm der Wuppertalsperre in Radevormwald.

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