1000 Gäste bei der „Hexennacht“ auf der Burg

ALTENA ▪ „Hexennacht“ auf Burg Altena, dazu ein laues Mailüftchen und ein familienfreundlicher Eintrittspreis von 7 Euro pro Erwachsenem, Kinder bis 14 Jahren frei, das lockte über 1000 Besucher am Montagabend in das alte Gemäuer.

Viele gewandete große und kleine Hexen waren unterwegs zur Burg in der Walpurgisnacht, allerdings ließen sich mit manche mit dem Auto an der Wulfsegge vorfahren, andere benutzen sogar den Bürgerbus.

Auf den Hexengängen rund um die Burg erfuhren die Besucher Wissenswertes über die Walpurgisnacht, die von der Kirche von einem heidnischen Fest in ein kirchliches zu Ehren der Heiligen Walburga umgewandelt wurde, aber auch Sagen über Riesen, Hollen und Elfen.

Unterstützt wurden die vier Burgführerinnen auf ihren Hexengängen von Peter Riecke aus Neuenrade, der sein Didgeridoo, die Maultrommel und den Mundbogen erklingen ließ und Infos zu diesen Instrumenten und ihrem Einsatz bei den Schamanen gab.

Beschenkt wurden die Teilnehmer an den Hexengängen auch, es gab ein Kräutersäckchen, Hexenbrot und eine Nuss, die sich mit viel Glück in einer Vollmondnacht in einen Goldschatz verwandelt.

Fotogalerie zur Hexennacht:

1000 Besucher bei der Hexennacht auf der Burg

Während mehr als 40 Besucher je Gruppe an den Hexengängen teilnahmen, spielte im Burghof bereits die Band „Galahad“ ihr erstes Set. Im Turm las Sabine Lamberti Gruselgeschichten am Angstloch, an mittelalterlichen Ständen wurden Lederwaren von Ansgars Lederey aus der Altenaer Innenstadt, Seifen, Gewürze und Spirituosen angeboten. Die jüngeren Gäste konnten sich die Zeit mit dem Basteln von Wunderkugeln bei Linda Papenfuß, Kerzenziehen, Malen, Stockbrot backen mit den „Castellanis“ oder einer „Gesichtsverschönerung“ am Schminkstand von Heidrun Schick vertreiben. Aber auch für Speis und Trank war gesorgt, die Grill- und Frittiermeister konnten den Ansturm der Besucher kaum bewältigen.

Mit einsetzender Dämmerung ließ die Hexe Esmeralda ihre Kreaturen der Nacht frei. Die „Pömpler“ aus Lüdenscheid, altbekannte Gäste der Hexennacht, hatten ein neues Programm im Gepäck, in einem verhexten Kuriositäten-Kabinett zeigten sie die mißglückten Experimente der Hexe Esmeralda: die tanzenden siamesischen Zwillinge, einen starken Mann, der Ketten sprengte, Lupo, den Werwolf, die schöne Schleiertänzerin mit dem pinkfarbenen Schnurrbart, einen Vampir, eine Nixe und eine lebende Spieluhr. Mit Unterstützung durch den buckligen Igor und „Nummerngirl“ Gabriella wurden diese seltsamen Wesen den Besuchern präsentiert. Mit vereinter Zauberkraft gelang es der Magierin dann doch noch, den „Maibock“ in den Burghof zu rufen.

Anschließend zeigte die Hexe Salomea von Kolchis Iberia ein keltisches Beltane-Ritual und unter ihrer Anleitung und unter Aufsicht der Feuerwehr durften die vielen Kinder ihre Wunschzettel ins Feuer werfen.

Mit dem Feuer spielten dann die „Pömpler“ in ihrer neu konzipierten „Freaky Fire Show“, bevor die gelungene Veranstaltung mit der Musik von Galahad beendet wurde. - Syliva Sauser

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