Neu erlangte Freiheit

Die ultimative Checkliste: So gelingt der Umzug in die erste eigene Wohnung

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Wer einen Umzug plant, muss sich um vieles kümmern.

Die erste eigene Wohnung steht in Aussicht, der Mietvertrag ist unterschrieben – aber was kommt dann? Wir haben eine Checkliste für den Umzug zusammengestellt.

Es ist ein großer Schritt ins Erwachsenenleben – die erste eigene Wohnung zu beziehen. Mit der neu erlangten Freiheit kommen allerdings viele Hürden, die es zu bewältigen gilt.

Denn nach Unterzeichnung des Mietvertrags geht die Arbeit erst so richtig los. Mit dieser Checkliste bringen Sie den Umzug in das neue Zuhause mit Bravour hinter sich.

Die erste eigene Wohnung: Was schon vor dem Umzug organisiert werden muss

Es geht ab in die Unistadt oder in die Nähe des Ausbildungsplatzes? Dann muss vorher einiges geregelt werden, damit der Übergang in die neue Lebensphase gelingt. Vor allem beim Umzug warten viele organisatorische und bürokratische Angelegenheiten auf Sie. Hier eine kleine Liste an Dingen, die Sie schon einige Wochen vor dem Wohnortswechsel erledigen sollten:

  • Termin für den Umzug festlegen und freihalten
  • Zimmer entrümpeln d.h. unwichtige Dinge wegwerfen oder lagern, wichtige Dinge ordnen
  • ein Umzugsunternehmen organisieren oder Hilfe von Freunden erfragen
  • Umzugskartons organisieren, packen und beschriften
  • Belege für Umzugskosten sammeln; sie lassen sich vielleicht von der Steuer absetzen
  • Mitgliedschaften in Vereinen oder Fitnessstudio kündigen
  • Nachsendeantrag einrichten, damit die Post bereits an die neue Adresse geht
  • Möbel abbauen oder neue Möbel bestellen
  • Leerzustand und Schäden der neuen Wohnung dokumentieren
  • neue Adresse der Krankenkasse, Bafög-Amt, Universität und/oder Arbeitgeber etc. mitteilen

Diese Dinge dürfen Sie beim Umzug auf keinen Fall vergessen

Wer eine neue Wohnung bezieht, beschäftigt sich vermutlich erstmal mit den äußeren Dingen. Welche Einrichtung möchte ich haben? Wie soll die Wand gestrichen werden?

Doch spätestens beim Einzug wird das erste Mal das Telefon in die Hand genommen oder das W-LAN gesucht. Damit Sie nicht komplett ohne Internet dastehen, sollten Sie deshalb schon mindestens vier Wochen vor dem Umzug nach einen passenden Anbieter für Internet und Telefonie suchen. Vergleichen Sie verschiedene Angebote und beachten Sie Kündigungsfristen und Vorlaufzeiten.

Um Strom, Gas und Wasser kümmert sich in den meisten Fällen der Vermieter. Klären Sie das am besten vorher ab. Sollten Sie nach dem Einzug zu einem anderen Anbieter wechseln wollen, können Sie das immer noch tun. Auch für den Rundfunkbeitrag müssen Sie sich neu anmelden, wenn in Ihrer Wohnung nicht schon ein Mitbewohner lebt, der den Beitrag bezahlt.

Obendrein sollte eine Haftpflicht- und Hausratsversicherung abgeschlossen werden.

Der große Tag des Umzugs: Das ist zu tun

Endlich ist es soweit – die eigene Wohnung darf bezogen werden. Bei sorgfältiger Planung und Einweisung der Umzugshelfer sollte nichts schief gehen. Decken Sie am besten den Boden ab, damit er nicht gleich verschmutzt oder verkratzt wird. Notieren Sie sich außerdem die Zählerstände für Strom, Gas und Wasser und übermitteln Sie die Informationen dem Versorgungsunternehmen.

Gleich nach dem Umzug sollten Sie zudem schleunigst zum Einwohnermeldeamt marschieren und Ihren neuen Wohnort melden. Meist gelten Fristen von ein bis zwei Wochen nach dem Wohnortswechsel. Wer dies vergisst, muss mit Ordnungsgeldern von bis zu 500 Euro rechnen. Seit dem 1. November 2015 muss zudem eine schriftliche Bescheinigung des Wohnungsgebers vorgelegt werden, die bestätigt, dass Sie tatsächlich dort wohnen. Wer ein Auto besitzt, muss auch dieses ummelden.

Wie finanziere ich meine eigene Wohnung?

Wer frisch in die Ausbildung oder ins Studium startet, hat meistens nicht genug Geld zur Verfügung, um sich eine Wohnung komplett zu finanzieren. Dafür gibt es verschiedene Formen der Unterstützung vom Staat, die Sie beantragen können. Vielleicht kommen Sie ja infrage für

  • Bafög
  • BAB (Berufsausbildungsbeihilfe)
  • Wohngeld

Prüfen Sie die Kriterien, die erfüllt werden müssen und füllen Sie die entsprechenden Formulare aus. Selbst wenn Sie Ihre Chancen gering einschätzen – zum Beispiel bei Bafög – kann doch einiges an Geld herausspringen.

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