Richtige Menge entfernen

Tomaten ausgeizen: So bekommen Sie mehr Ernte und gesunde Pflanzen

Ein kleiner Tomaten-Geiztrieb wird vorsichtig mit den Fingern entfernt. (Symbolbild)
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Das Entfernen von Geiztrieben ist wichtig, vor allem um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Aber manche Sorten dürfen nicht ausgegeizt werden. (Symbolbild)

Unter Tomatengärtnern sind nur wenige Themen mit so viele verschiedene Meinungen behaftet wie das Ausgeizen der Tomaten. Doch wie geht es richtig?

München – Tatsächlich hängt das richtige Ausgeizen von einigen Faktoren ab. So gibt es nicht nur Unterschiede beim Standort, sondern auch von der auszugeizenden Tomatensorte, den Nährstoffen oder dem Wetter. Manche Sorten werden sogar überhaupt nicht ausgegeizt.

Spricht man vom Ausgeizen, so ist das Entfernen des sogenannten „Achseltriebs“ gemeint. Also der Trieb, der zwischen Haupttrieb und dem Blatt in der Achsel wächst. Aber auch das Entfernen der Seitentriebe ist damit gemeint. Je nachdem, ob man seine Tomate ein-, zwei- oder dreitriebig erziehen möchte, entfernt man alle anderen. Übersehen Sie einen Geiztrieb und er wird recht groß, bevor Sie ihn entfernen, dann können Sie diesen in Wasser stellen. Dort bewurzelt er dann und bildet so eine neue Tomatenpflanze. Macht man dies früh genug, hat man tolle Reservepflanzen, falls die Braun- und Krautfäule oder andere Krankheiten zuschlagen.

Beim Ausgeizen kommt es sehr darauf an, in welcher Umgebung die Tomaten stehen. So bilden Tomaten im Topf meist weniger Geiztriebe aus. Im Gewächshaus oder im Folientunnel muss dafür öfter ausgegeizt werden.
Auf was geachtet werden muss, welche Sorten nicht ausgegeizt werden und welches das Ideale Werkzeug ist, weiß 24garten.de.*
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