Stiftung Warentest

Stiftung Warentest prüft Weichspüler - ausgerechnet der Teuerste fällt knallhart durch

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Wenn überhaupt, sollte mit Weichspülern nur sparsam umgegangen werden, lautet das Urteil von Stiftung Warentest.

Für die einen sind Weichspüler unabdingbar, für die anderen eine sinnlose Umweltverschmutzung - aber was stimmt nun? Stiftung Warentest hat geurteilt.

Weichspüler betören die Verbraucher in der Drogerie mit tollen Versprechen: Eine duftende, weiche Wäsche sollen sie herbeizaubern. Die Realität sieht da jedoch etwas anders aus. Stiftung Warentest hat 21 Weichspüler unter die Lupe genommen: Nur sechs von ihnen erhalten die Note "gut". Der Rest ist eher mittelmäßig - das teuerste Produkt gar unbrauchbar, wenn es um die Weichheit der Wäsche geht.

Stiftung Warentest stellt Weichspüler auf den Prüfstand - mit mäßigen Ergebnissen

In die Gesamtnote flossen Faktoren wie Weichheit der Wäsche, Saugfähigkeit, Textilschonung und -pflege, Duft, Umwelt sowie Deklaration und Verpackung mit ein.

Insbesondere auf den ersten Punkt legten die Tester dabei ihr Augenmerk - und wurden enttäuscht. Kein einziges Produkt war in dieser Sparte "sehr gut", nur sechs von ihnen "gut".

Das sind die sechs besten Weichspüler anhand der Testergebnisse:

Anbieter und Produkt

Qualitätsurteil

Mittlerer Ladenpreis

Lenor

Aprilfrisch

GUT (2,3)

1,95 Euro

Lidl

Doussy Sensitiv

GUT (2,3)

1,69 Euro

Aldi Süd

Tandil Ocean Breeze

GUT (2,4)

0,95 Euro

Lenor

Sensitiv

GUT (2,4)

1,95 Euro

Aldi Nord

Tandil Ocean Breeze

GUT (2,5)

0,95 Euro

dm

Denkmit Ultra Sensitiv

GUT (2,5)

1,45 Euro

Alle sechs Produkte schnitten in der Kategorie Weichheit gut ab. Allerdings befanden sich selbst unter ihnen schwarze Schafe, was die Textilschonung oder -pflege anging. "Schützt Faser und Farben" ist zwar ein beliebter Werbespruch, doch in der Rubrik Textilschonung gab es für Lenor Aprilfrisch, Aldi Süd Tandil Ocean Breeze, Aldi Nord Tandil Ocean Breeze und dm Denkmit Ultra Sensitiv nur ein "ausreichend". Für die Pflege der Textilien reichte es bei den sechs besten Produkten ebenfalls nur zu einem "gut" oder "befriedigend".

Übrigens: Laut Anbieter sind die beiden Aldi-Produkte genau gleich - nur aufgrund der Deklaration erhielt das Produkt von Aldi Nord eine schlechtere Gesamtnote.

Video: Ekelerregende Inhaltsstoffe - warum Sie auf Weichspüler verzichten sollten

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Der teuerste Weichspüler wird von Stiftung Warentest abgewatscht

Ausgerechnet das teuerste Produkt im Test - Sodasan Weichspüler Pfirsich-Frische - erhielt die schlechteste Note von Stiftung Warentest. Hier reichte es nur für ein "mangelhaft" als Gesamtnote, da die Weichheit der Textilien nach der Wäsche überhaupt nicht gegeben wäre.

Immerhin zeigten sich alle Hersteller der getesteten Produkte umweltbewusst: Durch die Bank gab es hier die Note "gut". Dennoch riet Stiftung Warentest dazu, sparsam mit Weichspülern umzugehen. Jedes Waschen mit Weichspüler würde die Umwelt allein durch Transport, Produktion und Entsorgung belasten. Zudem lassen viele von ihnen die Farben der Textilien verblassen, sodass sie womöglich früher ersetzt werden müssen. Indes hat Stiftung Warentest überprüft, ob die verschiedenen Varianten von Wiener Würstchen auf dem Markt den Ansprüchen gerecht werden, wie ruhr24.de* berichtet.

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