Überteuerte Angebote

Geklaute Stecklinge: Vorsicht beim Kauf von Ablegern im Internet

Zu sehen ist ein Holztisch auf dem viele unterschiedlich große Blumentöpfe stehen. Jeder Blumentopf ist gefüllt mit Erde und einem oder mehreren Stecklingen. Rechts im Bild steht eine goldene Kanne, mit der sich die Stecklinge besprühen lassen (Symbolbild).
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Mit Stecklingen lassen sich viele Pflanzen leicht vermehren (Symbolbild).

Zimmerpflanzen sind besonders seit der Corona-Pandemie für viele zum Hobby geworden. Doch beim Kauf müssen Pflanzenfans vorsichtig sein. Die sind teils nämlich überteuert und geklaut.

Köln – Über die vergangenen Monate hat der ein oder andere ein geradezu intensives Verhältnis zu seinen Zimmerpflanzen aufgebaut. Regale wurden aufgestellt und Fensterbänke leer geräumt, um Raum für möglichst viele Zimmerpflanzen zu schaffen. So fällt in vielen Fällen nicht nur das Home Office leichter, Pflanzenfans fühlen sich auch allgemein wohler in ihrer Wohnung. Mancher Pflanzenliebhaber investiert dann auch gerne schon mal mehr in seine neue Leidenschaft, doch beim Kauf von Stecklingen sollten sich Gärtnerinnen und Gärtner nicht betrügen lassen*, wie 24garten.de* berichtet.

So hat sich in der vergangenen Zeit ein Trend entwickelt, bei dem Menschen Stecklinge von besonders wertvollen Zimmerpflanzen in Gartencentern abreißen und dann für bis zu 200 Euro im Netz verkaufen. Dadurch entsteht nicht nur den Gartencentern ein enormer Schaden. Auch die Käuferinnen und Käufer der Stecklinge beteiligen sich somit unwissend und indirekt an diesem Betrug. Wer sich Stecklinge im Netz kauft, sollte deswegen immer ein Foto der Mutterpflanze verlangen, bevor er den Kauf abschließt und vielleicht viel Geld für geklaute Ware bezahlt. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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