Waschmittel & Co.

Schluss damit: So bleicht schwarze Wäsche beim Waschen nicht mehr aus

Man möchte nicht glauben, was beim Waschen schwarzer Kleidung alles schief gehen kann - schon bei den Temperaturen.

Ihre schwarze Wäsche bleicht von Mal zu Mal aus, wenn Sie sie waschen? Dann begehen Sie einen Fehler. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dunkle Kleidung richtig reinigen.

Tiefschwarze Wäsche soll möglichst lange auch so bleiben, oder nicht? Und trotzdem bekommen viele Kleidungsstücke nach dem Waschen einen Grauschleier und bleichen aus. Wichtig ist, dass Sie mit dunkler Wäsche etwas anders umgehen müssen, als mit heller.

Hier erfahren Sie alles, was Sie zu Waschmittel, Waschprogramm und Temperatur wissen müssen.

Schwarze Wäsche waschen: Verwenden Sie das richtige Waschmittel?

Ein Grund, warum dunkle Kleidung nach dem Waschen plötzlich gar nicht mehr so dunkel ist, ist womöglich das falsche Waschmittel. Schwarze Wäsche sollten Sie niemals mit Vollwaschmittel waschen, da dieses meist Bleiche enthält und aggressiver ist als andere Reiniger. Da wird die Wäsche dann leider so sauber, dass sie sogar die Farbe verliert.

Um das zu verhindern, sollten Sie lieber Colorwaschmittel oder Feinwaschmittel verwenden. Es gibt auch Mittel, die speziell für schwarze Wäsche geeignet sind - lohnenswert für diejenigen, die viel dunkle Kleidung besitzen. Wenn Sie ein Flüssigwaschmittel wählen, verringert sich zudem die Chance, dass Rückstände auf der Wäsche zu sehen sind.

40 oder 60: Bei wieviel Grad soll schwarze Wäsche gewaschen werden?

Für schwarze Wäsche eignen sich kaum hohe Temperaturen - auch hier würden die Farben ausbleichen. Deshalb wird bei dunkler Kleidung meist eine Temperatur von 30 bis 40 Grad empfohlen. Allerdings sollte Wäsche in der Regel bei 60 Grad gewaschen werden, um wirklich sauber zu werden. Am besten finden Sie einen gesunden Mittelweg: Ab und an bei 60 Grad waschen und ansonsten bei 40. Falls Sie sich unsicher sind, bleiben Sie lieber bei niedrigeren Temperaturen. Beachten Sie außerdem immer die Herstellerangaben auf dem Etikett!

Um trotz niedriger Temperaturen zuverlässig Bakterien und Keime auf der Kleidung abzutöten - die zudem für einen unangenehmen Geruch sorgen - können Sie spezielle Hygienespüler bei der Wäsche hinzugeben. Oder aber Sie legen die Wäsche über Nacht in Essigwasser ein.

Erfahren Sie hier, was Sie beim Waschen der Bettwäsche wissen sollten.

Lässt sich dunkle Wäsche mit Essig waschen?

Apropos Essig: Oft ist zu lesen, dass Essig sich zum Wäschewaschen eignet. In der Tat hat das Hausmittel einen guten Ruf, was die Erhaltung von Farben angeht. Besonders dunkle oder schwarze Wäsche behält seine Leuchtkraft und wird vor dem Ausbleichen geschützt. Deshalb können Sie zu der Wäsche eine halbe Tasse Essig ins Weichspülerfach geben - und umgehen so auch gleich den eigentlichen Weichspüler.

Aber Vorsicht: Essig kann in der Waschtrommel auch Schläuche, Dichtungen und Metallteile angreifen. Deshalb sollten Sie das Hausmittel, wenn überhaupt, nur gelegentlich verwenden.

Auch interessant: Diese simplen Hausmittel helfen Ihnen beim Reinigen der Waschmaschine.

Welches Waschprogramm brauche ich für schwarze Wäsche?

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, wählen Sie lieber einen Schonwaschgang bei etwa 600 bis 800 Umdrehungen aus. Im Kombination mit einer niedrigen Temperatur sollte die Farbe erhalten bleiben. Mit der Zeit werden Sie dann merken, ob die Kleidung auch höhere Temperaturen oder mehr Umdrehungen aushält. So können Sie sich langsam herantasten und selbst ausprobieren.

Schwarze Wäsche waschen: Beachten Sie diese Tipps

Um auch die letzten Fehlerquellen beim Waschen von schwarzer Kleidung auszumerzen, sollten Sie noch diese Tipps beachten:

Lesen Sie hier: So waschen Sie die Daunendecke ohne Verklumpungen.

fk

Diese fünf Dinge sollten Sie unbedingt täglich reinigen

Wenn Sie Geschirr verwendet haben, sollte es nicht lange in der Wohnung herumstehen. Oft türmen sich leider die Teller in der Spüle - ein großer Fehler. Denn die Essensreste ziehen Fliegen, Ameisen und anderes kleines Getier an. Stellen Sie die Sachen also gleich in die Spülmaschine.

Ob im Bad oder in der Küche: Die Waschbecken sollten immer blitzblank sein. Vor allem in der Küche, wo täglich mit Lebensmitteln hantiert wird, ist Sauberkeit das A und O. Aber auch im Bad bilden sich im Laufe der Zeit eklige Zahnpasta-Flecken, wenn nicht regelmäßig geputzt wird.

Wohl einer der schmutzigsten Orte im Haus ist die Toilette. Es muss nicht immer von vorne bis hinten alles durchschrubbt werden, doch die Toilettenbrille sollte täglich gereinigt werden - sie wird ja auch am meisten in Mitleidenschaft gezogen.

Natürlich muss nicht jeden Tag der Wischmopp ausgefahren werden, um die feinsten Staubkörnchen zu entfernen. Doch oft lassen wir Gemüseschnipsel oder Kekskrümel auf den Boden fallen und sind anschließend zu faul diese aufzuheben. Doch auch hier ist die Gefahr groß, Insekten anzuziehen. Deshalb gleich wegräumen.

Auch die Bettwäsche muss nicht täglich gewaschen werden. Auch hier geht es vielmehr darum, für Ordentlichkeit zu sorgen, damit Milben und dergleichen erst keine Chance haben sich zu sehr zu vermehren. Checken Sie also regelmäßig ihre Laken und lüften Sie sie durch.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare zu diesem Artikel