Neue Schädlinge

Reis- und Baumwanzen vom Gemüse absammeln

Gurken im Beet und im Gewächshaus werden von Schädlingen bedroht, die erst seit recht kurzer Zeit in Deutschland zu finden sind. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn
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Gurken im Beet und im Gewächshaus werden von Schädlingen bedroht, die erst seit recht kurzer Zeit in Deutschland zu finden sind. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn

Neue Schädlinge machen sich über die Tomaten, Gurken und Bohnen her. Am besten hält man die kleinen Wanzen von seinem Beet und seinem Gewächshaus fern.

Bonn (dpa/tmn) – Sie machen sich über viele Gemüsesorten her: Die Grüne Reiswanze und die Marmorierte Baumwanze saugen etwa an Tomate, Paprika, Peperoni, Gurke, Zucchini und Bohnen und verursachen Schäden an Früchten, Blüten, Blättern und Stängeln.

Die Früchte können sich zum Beispiel aufhellen oder verformen - das sieht vor allem nicht mehr schön aus. Bei einem starken Befall kann aber sogar die ganz Ernte ausfallen. Blätter werden dort, wo die Wanze gesaugt hat, braun, reißen auf oder welken.

Aus dem Ausland eingeschleppt, haben sich diese Wanzenarten inzwischen vor allem in Süddeutschland ausgebreitet. Doch auch in Richtung Norden sind die Schädlinge unterwegs, warnt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Die Tiere wieder loszuwerden, ist nicht einfach. Am besten sammeln Hobbygärtner die Schädlinge per Hand von den Pflanzen ab. Wer sein Gewächshaus vor einem Befall schützen will, sollte die Lüftungsklappen mit einem feinen Netz gründlich abdichten und auch die Türen so gut wie möglich mit Insektenschutz-Netzen verkleiden.

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