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Algen im Gartenteich: So gehen Sie mit dem grünlichen Schleim um

Goldfische treiben in einem Teich grünes Wasser durch viele Algen im Teich.
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Macht sich der grünlich-zähe Schleim erstmal im Gartenteich breit, kann das schnell das ökologische Gleichgewicht durcheinander bringen.

Der grüne Schleim im Gartenteich bietet ein unschönes Bild. Um das ökologische Gleichgewicht im Teich nicht zu stören, heißt es handeln. Wie, das verraten wir Ihnen hier.

Wer einen Teich im Garten hat und Algen darin entdeckt, muss nicht direkt in Panik verfallen. Auch, wenn sie zu einem Problem werden können, gehören sie dennoch zum Mini-Ökosystem dazu. Wichtig ist nur, die Algen gut im Blick zu behalten. Unangenehm wird es erst, wenn sich die Algen zu stark vermehren. Wie Sie mit Algen im Gartenteich* umgehen sollten, erfahren Sie hier.

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Algen im Gartenteich: So bekämpfen Sie sie auf natürliche Weise

Zunächst gilt es zu unterscheiden, ob es sich um Fadenalgen oder Schwebealgen handelt. Fadenalgen sind grünlich-schleimige Inseln. Sie sind vor allem an der Wasseroberfläche zu finden. Wie der Name schon sagt, schweben die Schwebealgen durch den Teich. Diese Algen sind klein und führen zu grünem Wasser, sobald sie sich stark vermehrt haben.

Um Algen im Zaum zu halten bzw. zurückzudrängen, hilft der Einsatz von anderen Wasserpflanzen. Denn je weniger Nährstoffe für die Algen zur Verfügung steht, desto schwerer ist es für sie, sich zu vermehren. Wasserlinsen beispielsweise vermehren sich recht schnell und bieten den Algen somit Konkurrenz. Warum die grünen Wasserlinsen für die Lebensmittelindustrie spannend sind, verrät 24garten.de*.

Eine weitere Variante ist, Seerosen einzusetzen. Sie nehmen den Algen das nötige Licht für ein schnelles Wachstum. Auch ein Springbrunnen stört die Vermehrung der Algen – schließlich ist das Wasser ständig in Bewegung.

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Algen im Gartenteich entfernen – mit diesen Tipps

Gerade im Frühjahr treten Schwebealgen vermehrt auf. Hier helfen vor allem Wasserflöhe. Sie fressen die Algen bis etwa Mitte Mai auf und sterben dann ab. Zurück bleibt eine leichte Trübung des Teiches. Doch keine Sorge, das ist normal. Fadenalgen sprechen zwar für eine gute Wasserqualität im Teich, sollten aber stets in Schach gehalten werden. Dafür gehen Sie am besten regelmäßig mit einem Algenkescher vor. Bereits ab Mitte April lohnt es sich, den Teich alle paar Tage zu reinigen. In den Sommermonaten Juni und Juli müssen Sie den Teich nur noch alle drei bis vier Wochen behandeln.

Um die Algen im Gartenteich vorzubeugen, sollten Hobbygärtner darauf achten, den Nährstoffgehalt so gering wie möglich zu halten. Das bedeutet, dass der Teich regelmäßig gereinigt werden sollte. Denn überschüssiges Fischfutter oder auch Laubblätter bieten mehr Nährstoffe als nötig. Zudem kann ein stabiler Eichenast in den Teich gelegt werden. Dadurch wird der ph-Wert im Wasser gesenkt. Wichtig ist nur, den Ast herauszunehmen, bevor er sich zersetzt. Andernfalls würde das den Vorgang umkehren. (swa) *Merkur.de und 24garten.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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