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Jetzt noch einmal den Rasen vertikutieren – ist das sinnvoll?

Hobbygärtner sollten generell nie öfter als zweimal im Jahr vertikutieren - einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Doch wann genau ist der richtige Zeitpunkt?

Kurz vor der kalten Jahreszeit stellen sich viele Hobbygärtner nochmal die Frage, was sie jetzt noch für ihren Rasen tun können. Muss noch einmal gedüngt werden? Ist das säen jetzt noch sinnvoll? Hier stellen wir uns die Frage, was das Vertikutieren im Herbst noch bringt.

Rasen vertikutieren: Ist das im Herbst sinnvoll?

Generell wird das späte Frühjahr, also die Monate April und Mai, zum Vertikutieren empfohlen, da das Klima perfekt für die Gräser ist, um sich schnell wieder zu erholen. Doch auch im Herbst ist das Vertikutieren hin und wieder angebracht - wenn Sie einen stark beanspruchten Rasen wiederherstellen möchten in etwa. Jedoch insgesamt nicht öfter als zweimal im Jahr. Durch das Vertikutieren kann den Gräsern dann die nötige Kraft verleihen, um ihm Frühjahr in alter Stärke zurückzukommen. Allerdings müssen Sie hierbei den richtigen Zeitpunkt abpassen.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um den Rasen im Herbst zu vertikutieren?

Um im Herbst den Rasen zu vertikutieren, eigenen sich am besten der September oder der Oktober. Danach sollten die Gräser nicht mehr einer solch anstrengenden Prozedur unterzogen werden, da die Gefahr zu groß ist, dass sie sich vor Wintereinbruch nicht mehr richtig erholen. Im Oktober bleibt dem Rasen in der Regel noch eine angemessene Zeit zur Regeneration.

Hier lesen Sie weitere Informationen rund ums Thema Vertikutieren.

Im Herbst: Rasen vertikutieren und gleichzeitig düngen?

Wer vorhat im Herbst den Rasen zu vertikutieren, stellt sich natürlich auch immer die Frage nach der richtigen Vorgehensweise. In der Regel wird der Rasen vor dem Vertikutieren noch einmal gemäht, allerdings nicht zu niedrig - die Gräser auf einen Zentimeter zu kürzen, ist definitiv zu wenig. Besser sind um die zwei Zentimeter.

Danach geht es ans Vertikutieren selbst. Suchen Sie sich dafür einen trockenen Tag aus, um mit den Messern des Geräts nicht nur durch Schlamm zu wühlen. Stellen Sie die Messer außerdem richtig ein. Sie sollten nicht tiefer in die Grasnarbe eindringen als ein oder zwei Millimeter. Anschließend beginnen Sie damit durch den Rasen zu pflügen, und zwar immer in parallelen Bahnen und anschließend im Schachbrettmuster quer darüber

Erst nach dem Vertikutieren geht es dann ans Düngen. Hier suchen Sie sich einen speziellen Herbstdünger, da diese mehr Kalium enthalten und die Gräser somit winterfest machen. Wie genau Sie den richtigen Dünger im Herbst auswählen und was sonst noch dazu zu beachten ist, lesen Sie hier.

Was ist im Herbst besser: Rasen vertikutieren oder lüften?

Falls Sie befürchten, dass das Vertikutieren zu anstrengend für den Boden sein könnte, können Sie ihn auch nur lüften. Generell wird empfohlen das Vertikutieren in Kombination mit dem Lüften durchzuführen, wobei immer zuerst vertikutiert wird. Da nur ein- bis zweimal im Jahr vertikutiert werden soll, dient das Lüften oder auch "Aerifizieren" als Erfrischungskur, die Sie während des Jahres mal durchführen können - also auch im Herbst, allerdings nie später als Oktober. Wie genau das Lüften des Rasens funktioniert, erfahren Sie hier.

Lesen Sie hier: Warum Sie jetzt im Herbst noch einmal Rasen säen sollten.

fk

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
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Rubriklistenbild: © dpa/Patrick Pleul

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