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Pflanzen im Herbst nicht mehr düngen: Hier ist weniger mehr

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Zu sehen ist eine brünette Frau mit einer rosafarbenen Mütze auf, die ihre Arme in die Luft streckt und buntes Herbstlaub hochwirft (Symbolbild).
Pflanzen brauchen im Herbst oftmals keinen Dünger (Symbolbild). © Annika List/Imago

Im Herbst ist es meist nicht mehr nötig, den Boden im Garten zu düngen. Denn das würde die falschen Signale an die Pflanzen senden und zu Erntemisserfolgen führen.

Münster – Der Herbst belohnt viele Gartenfreunde mit einer großen Obst- und Gemüse-Ernte und zahlreichen schön blühenden Herbstblumen. Damit diese Pracht auch in den kommenden Jahren immer wiederkehrt, braucht die Erde im Garten regelmäßig etwas Unterstützung. Jedoch muss die zum richtigen Zeitpunkt kommen, sonst schadet sie den Pflanzen. Eine große Düngung der Pflanzen im Herbst ist zum Beispiel nicht förderlich.
Warum eine Düngung im Herbst vielen Pflanzen sogar schadet, weiß 24garten.de*.

Natürlich gibt es immer ein paar Ausnahmen wie etwa bei der Rasenfläche. Beim Rasen lohnt sich im Herbst eine Düngung mit Kalium, keinesfalls aber mit Stickstoff, da sonst auch dadurch die Grashalme zum Wachstum animiert würden. Daneben lohnt sich beispielsweise eine Gründüngung im Spätsommer oder frühem Herbst. Der Unterschied dabei ist, dass Gärtnerinnen und Gärtner eine brachliegende Fläche mit Pflanzen bestücken, die die Erde wieder mit neuen Nährstoffen versorgt. Sie düngen also keine bereits wachsenden Pflanzen, sondern lassen die Pflanzen an sich die Arbeit machen. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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