Pflanzen, Gemüse und Garten

Fünf typische Schädlinge im Gemüsegarten – mit diesen Tipps werden Sie das Ungeziefer los

Wenn die Gemüsepflanzen nicht gerade von Krankheiten heimgesucht werden, sollten Sie Ausschau nach Schädlingen halten. Wir stellen die fünf typischsten vor – und erklären, wie Sie sie loswerden.

Gemüse im heimischen Garten anzubauen gehört für viele Hobbygärtner zum guten Ton – ob nun Brokkoli*, Zucchini oder Radieschen. Doch das bringt auch ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit mit sich. Denn sind die Pflanzen nicht durch Krankheiten befallen, besteht immer noch die Gefahr, dass sich Schädlinge über das Gemüse hermachen. Welche aber sind die Top 5 der meisten Schädlinge im Gemüsegarten? Wir stellen sie Ihnen vor.

Gemüse und Schädlinge: Möhrenfliege

Die Möhrenfliege, in der Fachsprache auch Psila rosae genannt, macht sich gerne über Jungpflanzen her. Die weißen Maden fressen sich durch die Wurzeln des jungen Gemüses und schädigt ihnen damit immens. Ihr Ziel ist es dabei, sich bis ins Innere der Möhre durchzufressen, wodurch diese komplett geschädigt wird. Eine Variante, um das junge Gemüse davor zu schützen sind Gemüsenetze. Decken Sie die Möhren damit ab und verhindern Sie so, dass sich die Fliege überhaupt erst den Möhren nähern kann.

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Pflanzen im Garten und Schädlinge: Mottenschildläuse

Haben Sie Bohnen, Gurken oder Tomaten in Ihrem Gemüsegarten angepflanzt? Dann sollten Sie die Augen offen halten. Denn Mottenschildläuse (oder auch als Weiße Fliegen bekannt) bilden gerne auf eben diesen Gemüsesorten einen Honigtau. Schützen können Sie das Gemüse mit Gelbtafeln oder auch Schlupfwespen, verrät gartentipps.com.

Gemüse und Schädlinge: Wurzelläuse

Im Erdreich lebend haben es Wurzelläuse auf Endiviensalat, Möhren und Kopfsalat abgesehen. Wie ihr Name bereits verrät, geht es ihnen dabei hauptsächlich um die Wurzeln. Darüber entziehen Sie dem Gemüse den Saft und schädigen es. Beugen Sie dem vor, indem Sie den Boden stets feucht und gelockert halten.

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Pflanzen im Garten und Schädlinge: Mehlige Kohlblattlaus

Welke Kohlblätter können auf einen Befall von Brevicoryne brassicae (Mehlige Kohlblattlaus) hinweisen. Diese saugen die Blätter geradezu aus, wodurch sie dann so welk werden. Nutzen Sie einen stickstoffreichen Dünger und graben Sie zusätzlich im Herbst die Kohlstrünke aus der Erde aus – diese Maßnahmen beugen vor. Ist der Kohl extrem befallen, lohnt sich der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

Gemüse und Schädlinge: Kartoffelkäfer

Der winzige Kartoffelkäfer ist gerade mal einen Zentimeter groß und fällt durch sein gelb-schwarz-gestreiftes Aussehen aus. Sein Ziel der Begierde sind die Blätter der Kartoffel. Diese will er am liebsten kahl knabbern. Um dies zu verhindern, können Sie die kleinen Käfer absammeln und eventuelle Larven und Eier mit einem Wasserstrahl loswerden. (swa) *Merkur.de und 24.garten.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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Alternative Rasen aus Kräuter und Moos

Ein Moosrasen kann eine Alternativlösung für schattige Stellen im Garten sein. Oft hat hier nämlich der Rasen grundsätzlich keine Chance zu wachsen und zu gedeihen. Foto: Marion Nickig/dpa-tmn
Anstelle eine grünen Rasens kann man auch Kräuter anbauen, wie beispielsweise Bärlauch. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn
Kräuter- oder Blumenrasen bieten vielen Insekten eine Nahrungsquelle und Lebensraum. Foto: Gregor Fischer/dpa/dpa-tmn
Mehr Artenvielfalt in den Garten bringt eine Wildkräuterwiese. Und sie ist zudem pflegeleicht. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
Alternative Rasen aus Kräuter und Moos

Rubriklistenbild: © Stephen Dalton/Imago

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