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Mit der einfachen 3-Minuten-Lichtschalter-Regel sparen Sie Strom und viel Geld

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Von: Jasmin Farah

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Fast jedes Kind hat es schon mal gehört: Verlässt man einen Raum, macht man sofort das Licht aus. Das spart Strom und schont den Geldbeutel. Aber ist das wirklich so?

In der dunklen Jahreszeit bleibt man viel häufiger in den eigenen vier Wänden. Dort ist es schön gemütlich, wenn es draußen nasskalt ist, doch gleichzeitig verbraucht man auch viel Strom. Schließlich ist die Beleuchtung im Haushalt in vielen Zimmern teils durchgängig an – das muss doch ins Geld gehen?

Manche haben schon früher von ihren Eltern Schelte bekommen, wenn sie einfach einen Raum verlassen und vergessen haben, das Licht hinter ihnen auszuschalten. Das sei schließlich Energieverschwendung, zudem ergibt es keinen Sinn, das Licht brennen zu lassen, wenn man sich in einem Raum nicht mehr befindet. Dieser Satz ist aufgrund der Energiekrise allerdings aktueller denn je.

Das Licht im Raum anzulassen kann in manchen Fällen günstiger sein

Viele Haushalte versuchen gerade, so gut es geht, Strom zu sparen. Hält man sich länger nicht in einem Zimmer auf, bleibt das Licht natürlich aus. Aber muss ich es auch tun, wenn ich nur mal kurz auf die Toilette gehe oder mir etwas zu trinken in der Küche hole? Nicht unbedingt, denn je nach Birne kann so ein Verhalten sogar dazu führen, dass Sie mehr Geld zahlen.

Eine Hand drückt auf den Lichtschalter.
Es kann in manchen Fällen teurer sein, das Licht sofort auszuschalten, anstatt es anzulassen. © Micha Klootwijk/Imago

Eine handelsübliche Glühbirne benötigt einen Einschaltstrom, der höher ist als der Normalstrom. Das heißt konkret: Schalten Sie das Licht ständig ein und wieder aus, verbrauchen Sie am Ende mehr Strom, als wenn Sie es die ganze Zeit über an lassen.

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Hinzu kommt, dass herkömmliche Glühbirnen nicht besonders energieeffizient sind. Nur etwa fünf Prozent der verbrauchten Energie wird genutzt, um Licht zu erzeugen, der Rest geht als Wärme verloren. Besser ist es also, Glühbirnen gleich gegen LED-Lampen auszutauschen. Diese verbrauchen im Regelfall 90 Prozent weniger Energie als erstere. Zudem ist der Verbrauch beim Einschalten geringer.

Licht ein oder ausschalten? Mit 3-Minuten-Regel sparen Sie viel Geld

Haben Sie weiterhin Glühbirnen im Haus, empfiehlt das Verbraucherportal Chip Online, das Licht im Raum spätestens nach drei Minuten auszuschalten. Auf diese Weise sparen Sie sich viel Geld. Energiesparlampen sind allerdings keine Option. Ihr Stromverbrauch beim Einschalten ist etwa genauso hoch, als wenn sie bereits fünf Minuten brennen.

Als Faustregel gilt also: Befinden Sie sich längere Zeit nicht in einem Raum, sollten Sie also besser das Licht ausschalten. Wenn Sie ihn nur kurz verlassen, können Sie das Licht ruhigen Gewissens anlassen. Räume, die selten genutzt werden, etwa Keller oder Abstellkammer, lassen sich hingegen mit Bewegungsmeldern ausstatten.

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