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So stellen Sie die Kühlschrank-Temperatur richtig ein - und sparen damit enorm viel Geld

Eine Tomatenpackung steht im Kühlschrank.
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Der Kühlschrank kann zum wahren Stromfresser mutieren, wenn Sie nicht auf ein paar Dinge achten.

Wissen Sie eigentlich, ob die Temperatur Ihres Kühlschranks richtig eingestellt ist? Schon ein Grad weniger und der Stromverbauch steigt - und zehrt am Geldbeutel.

  • Der Kühlschrank kann schnell zum Stromfresser werden.
  • Wichtig ist es, auf die richtige Temperatur zu achten.
  • Wir geben Tipps, wie sie mit dem Kühlschrank Geld sparen.

Ein Haushalt ohne Kühlschrank* ist unvorstellbar. Damit das Gerät Ihnen nach dem Kauf, aber nicht ein großes Loch in den Geldbeutel frisst, sollten Sie einige Dinge beachten - es zahlt sich definitiv aus.

Kühlschrank-Temperatur richtig einstellen

Es beginnt schon beim Einstellen der richtigen Temperatur. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg rät zu einer Temperatur von sieben Grad, damit Lebensmittel bis zum angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatum tatsächlich frisch bleiben. Schon bei einem Grad weniger steigt Ihr Stromverbrauch um sechs Prozent an. Beachten Sie auch, dass mit zunehmendem Alter der Stromverbrauch des Kühlschranks steigt. Messen Sie die Temperatur deshalb immer mal wieder nach.

Achten Sie auf die Größe des Kühlschranks

Je größer der Kühlschrank, umso höher der Stromverbrauch. Kaufen Sie sich also keinen zu großen Kühlschrank, wenn nur wenige Personen im Haushalt leben. Für einen Single- oder Zwei-Personen-Haushalt genügt laut Verbraucherzentrale ein Gerät mit 100 bis 150 Liter Nutzerinhalt. Für jede weitere Person im Haushalt rechnen Sie 50 Liter dazu.

Wählen Sie den richtigen Standort

Für den Stromverbrauch spielt es auch eine Rolle, wo der Kühlschrank steht. Befindet er sich in der Nähe des Herdes oder einer Heizung ist es eventuell mühsamer für das Gerät, die gewünschte Temperatur zu halten. Auch ein Ort mit direkter Sonneneinstrahlung ist deshalb ungünstig. Wählen Sie lieber einen Standort, wo wenig Sonne und andere Hitzequellen in der Nähe sind. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Tipps für den Alltag: Stromsparen beim Kühlschrank

Es ist ziemlich einfach, beim Kühlschrank Strom zu sparen, wenn Sie auf ein paar wenige Punkte achten:

  • Lebensmittel kühl transportieren: Tiefkühlkost und Lebensmittel aus dem Kühlregal transportieren Sie am besten in Kühlboxen nach Hause. Das schützt Ihre Mahlzeit nicht nur vorm Auftauen, sondern auch Ihren Geldbeutel. Je wärmer die Lebensmittel sind, wenn Sie in den Kühlschrank kommen, umso mehr Energie muss dieser nämlich aufwenden, um sie wieder zu kühlen. Deshalb sollten Sie auch Marmeladengläser, Butter etc. nicht zu lange auf dem Tisch stehen lassen und frisch Gekochtes zuerst an einem kühlen Ort lagern, bevor Sie es in den Kühlschran stellen.
  • Kühlschrank abtauen: Mindestens ein- bis zweimal im Jahr sollten Sie Ihren Kühlschrank abtauen. Damit beugen Sie dicken Eiskrusten an den Wärmeübertragern vor, was wiederum Strom spart. Suchen Sie sich dazu am besten einen Tag aus, an dem sich wenige Lebensmittel im Kühlschrank befinden. Im Winter lassen diese sich während des Abtauens gut auf der Terrasse oder auf dem Balkon lagern.
  • Richtig einräumen: Öffnen Sie den Kühlschrank nur einmal, um alles einzuräumen, anstatt die Tür zwischendrin immer wieder zu schließen. Das kostet das Gerät nämlich wieder mehr Strom. Weniger Strom verbraucht er außerdem, wenn er nicht zu vollgestopft ist.

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Mit Wachspapier werden Sie unschöne Flecken und Fingerabdrücke auf Wasserhähnen los. Außerdem hinterlassen Sie eine kleine Schutzschicht vor mehr Flecken.
Was oft vergessen wird: Auch die Leisten brauchen hin und wieder ein wenig Aufmerksamkeit. Tatsächlich halten Trocknertücher den Staub für längere Zeit fern, wenn Sie die Oberflächen damit abwischen.
Putzen Sie jedes Möbelstück oder jede Oberfläche immer von oben nach unten, damit Sie nicht wieder von vorne anfangen müssen.
Mit Essig können Sie Ihre Waschmaschine entkalken: Dazu reicht eine Tasse Essigessenz, die Sie in die Trommel geben und die Maschine damit bei 90 Grad laufen lassen. Allerdings greift Essig auch die Gummiabdichtungen an - eine schonendere Methode wäre die Verwendung von Zitronensäure. Diesen Vorgang sollten Sie alle zwei Monate wiederholen.
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