Waschmittel, Waschprogramm

Federn & Daunen: Darauf müssen Sie bei der Wäsche des Kopfkissens achten

Für einen geruhsamen Schlaf braucht es ein fluffiges Kopfkissen - dafür muss es allerdings richtig gewaschen werden.

Für einen guten Schlaf sollte das Kopfkissen regelmäßig gewaschen werden. Wir zeigen Ihnen, was Sie bei Daunen, Federn, Baumwolle & Co. beachten müssen.

Gerade bei Kopfkissen sind sich viele uneins, wie nun richtig gewaschen werden sollte. Schließlich können die enthaltenen Federn und Daunen recht empfindlich reagieren, wenn nicht das richtige Waschprogramm eingestellt wurde. Damit Ihnen bei der Wäsche ja kein Fehler unterläuft, haben wir Ihnen die wichtigsten Punkte zum Kopfkissen zusammengefasst.

Wie oft müssen Kopfkissen gewaschen werden?

Generell sollten Kopfkissen ein- bis zweimal im Jahr gewaschen werden. Schließlich schwitzen wir am Kopf mehr als am Rest des Körpers. Wer an Allergien leidet oder das Kopfkissen versehentlich verschmutzt, sollte natürlich öfter oder sofort waschen. Auch bei eine Plage durch Läuse ist es wichtig, häufiger zu waschen.

Damit das Kissen auch unabhängig von der Wäsche immer frisch und fluffig bleibt, sollte es regelmäßig aufgeschüttelt und durchgelüftet werden. So verhindern Sie, dass die Füllung verklumpt und der Schlaf plötzlich gar nicht mehr so geruhsam ist.

Das müssen Sie beim Waschen von Kopfkissen beachten

So waschen Sie Kopfkissen mit Federn und Daunen

In der Regel sind Kopfkissen sowohl mit Daunen als auch Federn gefühlt. Die richtige Mischung macht viel aus: Sind zu wenige Federn enthalten, versinken Sie mit dem Kopf regelrecht im Kissen, was zu Verspannungen führt - ist der Anteil etwas größer, haben Sie mit dem Kissen eine stabilere Stütze für die Nacht.

Sollten Sie jedoch ein Kopfkissen haben, welches einen höheren Daunenanteil hat bzw. nur Daunen enthält, sollten Sie es in der Regel nicht so häufig waschen: einmal alle zwei Jahre reicht hier aus. Stattdessen reicht es oft, das Kopfkissen wirklich regelmäßig aufzuschütteln.

Passend dazu: Daunen oder Federn - was ist besser für Kopfkissen und Bettdecke?

Welches Programm und Waschmittel brauche ich beim Waschen von Kopfkissen?

Für das Kopfkissen eignen sich schonende Programme wie das Feinwasch - oder Wollwaschprogramm. Bei letzterem wird zum Beispiel mehr Wasser eingesetzt. Gerade bei Kissen mit hohem Daunenanteil ist das wichtig. Für diese gibt es zudem spezielle Daunenwaschmittel, die Sie einsetzen sollten. Im Notfall geht auch ein Feinwaschmittel.

Nur von Vollwaschmitteln sollten Sie definitiv die Finger lassen: Sie schaden dem dünnen Fettfilm auf den Daunen, was dazu führt, dass sie ihre Wärmeeigenschaften verlieren. Das Gleiche gilt übrigens für Weichspüler - auch er schadet den Daunen und sollte deshalb nicht genutzt werden.

Bei der Zahl der Umdrehungen sollten Sie ebenfalls sparsamer umgehen, da die empfindlichen Federkiele sonst brechen könnten und Sie später in den Nacken piksen. 400 Umdrehungen pro Minute sind hier angemessen.

Erfahren Sie hier, was Sie beim Waschen der Bettwäsche wissen sollten.

Kopfkissen waschen: So gehen Sie mit Microfaser um

Microfaserkissen sind recht pflegeleicht, da Sie beim Waschprogramm und Waschmittel nicht wählerisch zu sein brauchen. Auch bei 60 Grad und einem Vollwaschmittel hält das Kissen gut durch. Besonders für Menschen mit Hausstauballergie sind Kissen aus Microfaser eine gute Wahl.

Kopfkissen aus Polyester: So waschen Sie sie

Polysterkissen müssen sorgfältig behandelt werden, da es sich um ein wärmeempfindliches Material handelt. Ein Schonwaschgang bei 30 Grad und mit einem Feinwaschmittel sind hier die Devise.

Lesen Sie hier: Handtücher richtig waschen - das müssen Sie beachten.

So trocknen Sie das Kopfkissen nach dem Waschen

Der beste Weg, um das Kopfkissen nach der Wäsche zu trocknen, ist im Gerät. Hier gehen Sie sicher, dass den Daunen und Federn die Feuchtigkeit wirklich gleichmäßig und vollständig entzogen wird und Sie später nicht von Bakterien oder Schimmel überrascht werden.

Dazu wählen Sie keine allzu hohe Temperatur, 40 Grad sollten völlig ausreichen. Lassen Sie den Trockner zudem mehrere Male durchlaufen und nehmen Sie zwischendurch immer wieder das Kopfkissen heraus, um es durchzuschütteln.

Achten Sie allerdings auch hier zuvor auf das Etikett: Schließlich eignet sich nicht jedes Material für den Trockner.

Kopfkissen waschen: Was bringt ein Tennisball in der Maschine?

Vielleicht haben Sie auch schon von dem Trick gehört, Tennisbälle in die Waschmaschine oder den Wäschetrockner zu legen. Diese sorgen dafür, dass die Daunenfüllung nicht verklumpt und stattdessen locker und fluffig bleibt. Zwei bis drei Bälle sollten genügen.

Hier erfahren Sie, wie Sie die Daunendecke ohne Verklumpungen waschen.

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Machen Sie beim Wäsche waschen bloß nicht diese Fehler

Werfen Sie Kleidung nie mit geöffnetem Reißverschluss in die Maschine. In den Zähnen können sich dünne Stoffe - wie bei Blusen - leicht verhaken und Löcher verursachen.

Dass die Wäsche nach Farben sortiert werden sollte, ist mittlerweile jedem bekannt: Dunkel, hell und farbig verträgt sich nicht gut - und führt zu unschönen Verfärbungen der Kleidung. Doch achten Sie auch auf das Material der Kleidungsstücken: Nicht alle Textilien haben die gleichen Reinigungsanforderungen.

Vergessen Sie nicht, dunkle Wäsche auf links zu drehen, bevor Sie sie in die Waschmaschine stecken - dann färbt sie nicht so schnell aus.

Auf Weichspüler können Sie beim Waschen getrost verzichten. Er macht die Wäsche zwar weicher und geschmeidiger, trägt aber nicht viel dazu bei, dass die Kleidung sauberer wird.

Auch auf spezielle Mittel zur Entkalkung können Sie verzichten, da die meisten Waschmittel diese ohnehin enthalten.

Für bestimmte Kleidungsstücke wie Badeanzüge empfiehlt sich die Handwäsche und nicht die Waschmaschine. Der Grund? Beim Schleudern kann sich der Stoff verknoten oder ausleiern.

Oft werden Waschmaschinen bis zum Rand vollgestopft, um möglichst viel Wäsche auf einmal zu reinigen. Doch je mehr Kleidungsstücke Sie hineinverfrachten, umso weniger sauber werden sie. Es sollte immer noch ein wenig Luft in der Maschine sein.

Wenn Sie mehrere Waschgänge benötigen, um den Waschberg zu bewältigen, dann tun Sie das am besten gleich nacheinander. So kann die Maschine noch die Restwärme vom vorangegangenen Waschgang verwerten und Sie sparen etwas Strom.

Beim Waschpulver sollten Sie nicht übertreiben: Zu viel davon kann zu weißen Flecken auf der Kleidung sorgen. Und wer das Fach nicht richtig säubert, riskiert, dass sich Schimmelporen bilden, die später an der Kleidung haften.

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