Sauberkeit in der Küche

Hygiene-Tipps von Putzlappen bis Essensresten

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Experten empfehlen, für Arbeitsflächen und Geschirr getrennte Putzklappen zu verwenden. Foto: Mohssen Assanimoghaddam

Damit sich in der Küche keine Keime bilden und vermehren, ist Hygiene sehr wichtig. Ein paar Tipps vom richtigen Einsatz von Putzlappen, über die Arbeit mit einem Dunstabzug bis zum Umgang mit Essensresten.

Separate Reinigungstücher für Geschirr und Arbeitsfläche verwenden

Aus Gründen der Hygiene ist Gründlichkeit beim Putzen in der Küche Pflicht. So lässt sich Keimen vorbeugen, die für Magen- oder Darmerkrankung verantwortlich sein können. Das Forum Waschen rät daher, für Arbeitsflächen und Geschirr separate Reinigungstücher zu verwenden. Die Flächen im Anschluss gut trocknen lassen, denn auf feuchten Oberflächen vermehren sich Bakterien schneller.

Kommen Oberflächen mit Lebensmitteln in Kontakt, sollten sie stets direkt abgewischt werden. Generell empfehlen die Reinigungsexperten, bereits beim Einrichten der Küche auf glatte, leicht zu reinigende Flächen zu achten.

In Küchen mit Lüftungsanlage Dunstabzug mit Umluft nutzen

Gibt es in der Küche eine automatische Belüftungsanlage, sollte ein Dunstabzug mit Umluft gewählt werden. Dazu rät die Initiative Wärme+ in Berlin. Umluftfilter leiten die Dünste durch Metallfett- und Aktivkohlefilter und blasen die von Fetten befreite Luft direkt zurück in die Küche. Die Lüftungsanlage nimmt sich dann dem Rest an: Sie leitet die Luft mit Gerüchen und Feuchtigkeit nach draußen und holt frische herein.

Dunstabzugshauben und Lüftungsanlagen sorgen dafür, dass stickige Luft in den Wohnräumen ausgetauscht wird. Die Idee, beides zu kombinieren, liegt nahe. Das sei aber problematisch, erklären die Experten weiter. Die Kochfette könnten sich in den Luftkanälen absetzen und die Funktion der Anlage beeinträchtigen.

Essensreste nicht über Toilette entsorgen

Essensreste gehören in den Restmüll. Spült man sie durch die Toilette, drohen grobe Abfälle die Abwasserrohre zu verstopfen und locken Ratten an. Darauf weist das Umweltbundesamt hin. Außerdem erhöhen Essensreste die Kosten für die Reinigung des Abwassers, was letztlich als Kosten auf die Verbraucher umgelegt wird.

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