Strompreise

Haushaltskosten in der Corona-Pandemie: Jede zweite Stromrechnung fällt höher aus

Homeoffice, Homeschooling und Kurzarbeit - durch die Corona-Pandemie sind mehr Menschen länger zu Hause. Das treibt den Stromverbrauch in Höhe, wie eine Umfrage zeigt.

Durch die Corona*-Krise muss rund jeder zweite Haushalt in Deutschland bei der Stromrechnung eine Nachzahlung leisten. Die Mehrkosten treffen die meisten Haushalte dabei stark. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Verivox.

Stromverbrauch steigt während Corona-Pandemie

Während der Corona-Pandemie sind viele Menschen öfter und länger zu Hause. Zwei Drittel der befragten Haushalte (66 Prozent) berichten, dass ihr Stromverbrauch seither angestiegen ist. Während 48 Prozent einen etwas erhöhten Verbrauch angeben, fällt er bei 18 Prozent der Befragten sogar viel höher aus.

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Corona-Pandemie: Hohe Stromrechnungen und Nachzahlungen für Haushalte

Da die Abrechnungszeiträume nicht einheitlich sind, hat erst die Hälfte der Befragten (49 Prozent) seit Beginn der Corona-Pandemie eine Jahresabrechnung für Strom erhalten. Allerdings zeigen sich die Auswirkungen der Pandemie bei dieser Gruppe deutlich: Die meisten dieser Haushalte (59 Prozent) mussten aufgrund eines höheren Stromverbrauchs eine Nachzahlung leisten. 46 Prozent führen die Nachzahlung direkt auf die Pandemie zurück. Die betroffenen Haushalte geben an, durchschnittlich 112 Euro nachgezahlt zu haben. In der Folge musste die Mehrheit dieser Haushalte (80 Prozent) auch ihre Abschläge erhöhen. Die durchschnittliche Erhöhung der Abschläge beläuft sich der Umfrage nach auf 19 Prozent. Über die Hälfte der Haushalte (52 Prozent), die eine Nachzahlung leisten mussten, gibt an, davon stark bis sehr stark betroffen zu sein. „Wegen der Corona-Pandemie müssen rund 20 Millionen Haushalte mit höheren Stromkosten rechnen“, sagt Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox. „Für die Mehrheit der Betroffenen sind diese zusätzlichen Ausgaben eine deutliche Belastung.“

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Stromrechnung: Kostenanstieg durch Anbieterwechsel ausgleichen

Die höheren Stromkosten können durch den Wechsel des Anbieters teilweise oder ganz ausgeglichen werden. Wer noch nie den Stromtarif gewechselt hat, kann bei einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh Strom durchschnittlich 378 Euro sparen. Wer bereits einen günstigeren Stromtarif des örtlichen Versorgers gewählt hat, kann durch den Wechsel zum günstigsten verfügbaren Angebot mit fairen Vertragsbedingungen immer noch durchschnittlich 189 Euro einsparen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Strom vom Balkon - Mini-Solarmodule sind nun erlaubt

Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie hat errechnet, dass sich in Deutschland so viele kleine Stecker-Solar-Geräte installieren lassen, dass mindestens ein großes Braunkohlekraftwerk mit hohem CO2-Ausstoß überflüssig werden kann. Foto: indielux/dpa-tmn
Mini-Solar-Anlagen sind steckbare Solaranlagen, die sich leicht auf- und wieder abbauen lassen. Sie eignen sich dadurch für den Einsatz auf Balkon und Terrasse. Foto: indielux/dpa-tmn
Sogar mit kleinsten Solaranlagen lässt sich die Energiewende unterstützen: Sie können am Balkon Platz finden. Foto: indielux/dpa-tmn
Marcus Vietzke ist Experte der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie. Foto: WISTA-Management GmbH/dpa-tmn
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Quelle: Pressemeldung Verivox

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