Temperatur, Waschmittel & Co.

Handtücher richtig waschen - das müssen Sie beachten

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Handtücher sind ständig in Gebrauch - und müssen deshalb oft und vor allem richtig gewaschen werden.

Auf den ersten Blick mag das Waschen der Handtücher ganz einfach erscheinen. Doch damit sie lange herhalten, müssen Sie auf Gradzahl, Waschmittel und Farben achten.

Beim Waschen der Handtücher machen sich viele eher wenige Gedanken – schließlich sind Kleidungsstücke aus Seide oder Satin viel empfindlicher. Doch Handtücher sind unsere ständige Begleiter, sie sind im Bad, auf der Toilette oder in der Küche. Beim Schwimmen und Sport muss ebenfalls immer eines in der Tasche sein. Dabei kommt es stets in direkten Kontakt mit dem Körper, weshalb sich mit der Zeit viele abgestorbene Hautzellen, Schweiß und Bakterien darauf sammeln. 

Um das Handtuch nun wieder von Schmutz und Keimen zu befreien, muss es richtig gewaschen werden. Wir erklären Ihnen, worauf Sie bei Waschmittel, Gradzahlen und Waschprogramm achten müssen.

Wie oft sollten Handtücher gewaschen werden?

Wie oft Sie Ihre Handtücher waschen sollten, hängt von der Funktion ab. Genaue Richtlinien gibt es hierzu nicht, nur Empfehlungen. Handtücher, die zum Beispiel von mehreren Personen an den Händen benutzt werden, sollten täglich gewechselt werden. Ist nur eine Person im Haushalt dürfen es auch mal zwei bis drei Tage sein.

Handtücher, die zum Duschen oder Baden verwendet wurden und nur feucht sind, dürfen bis zu drei Mal verwendet werden.

Waschlappen werden relativ häufig verwendet und sollten deshalb ebenfalls täglich erneuert werden.

Handtücher waschen: Zuerst nach Farben sortieren

Wie bei Shirts und Hemden müssen Sie auch bei Handtüchern vorab nach Farben sortieren und anschließend getrennt waschen. So werden weiße von farbigen Tüchern getrennt, und farbige nochmal in hellere Pastelltöne und rote bzw. dunkle Farben. Je nach Farbe können Sie nun auch bei unterschiedlichen Temperaturen waschen.

40, 60 oder 90: Bei wieviel Grad werden Handtücher gewaschen?

Handtücher aus Baumwolle und Mischgewebe dürfen in der Regel ohne Bedenken bei 60 Grad gewaschen werden. Das ist auch nötig, um Keime und Bakterien abzutöten, denen Sie erst ab diesen Temperaturen etwas anhaben können. Weiße Handtücher können Sie obendrein guten Gewissens bei 90 oder 95 Grad waschen – schließlich kann hier keine Farbe auslaufen.

Trotzdem sollten Sie bei Handtüchern – vor allem wenn sie aus einem speziellen Material bestehen – erst einen Blick auf das Etikett werfen. Es gibt nämlich auch viele Handtücher, die laut Herstellerangaben nur mit 40 Grad gewaschen werden dürfen. Halten Sie sich in diesen Fällen am besten an die Vorgaben und geben Sie eventuell noch einen Hygienespüler hinzu, um trotz niedriger Temperatur Keime abtöten zu können.

Erfahren Sie hier: Darf ich nasse Wäsche in der Waschtrommel liegen lassen?

Welches Programm brauche ich beim Waschen der Handtücher?

In der Regel können Sie alle Handtücher in die Koch- und Buntwäsche geben. Vor allem weiße Handtücher sind in der Kochwäsche auch gut aufgehoben. Besonders wichtig ist allerdings, dass Sie sie bei einer Drehzahl zwischen 1.400 bis 1.600 schleudern lassen. Auf diese Weise trocknen sie nach dem Waschen auch wieder schneller.

Das ist das richtige Waschmittel für Ihre Handtücher

Beim Waschmittel unterscheiden Sie ebenfalls wieder aufgrund der Farben. Für bunte Handtücher eignet sich am besten Colorwaschmitte l, da dieses sich schonend auf die Farben auswirkt und verhindert, dass diese auslaufen oder ausbleichen. Vollwaschmittel hingegen sollten Sie keinesfalls bei bunter Wäsche benutzen, da dieses Bleichmittel und Aufheller enthält, welche die Farben schwinden lassen. Nur bei weißen Handtüchern können Sie es bedenkenlos anwenden.

Allergiker greifen sicherheitshalber auf Feinwaschmittel oder spezielle Sensitivprodukten zurück.

Lesen Sie hier: So waschen Sie die Daunendecke ohne Verklumpungen.

Ist ein Weichspüler beim Waschen der Handtücher nötig?

Das müssen Sie im Endeffekt selbst entscheiden. Weichspüler halten Ihre Wäsche nach dem Waschen weich und fluffig – allerdings können sie bei zu hoher Dosierung auch das Gegenteil bewirken und die Handtücher starr werden lassen. Zudem bildet sich mit der Zeit ein dünner Film über den Fasern, der die Saugfähigkeit des Tuches einschränkt und somit auf Dauer ebenfalls für einen kratzigen Stoff sorgt.

So trocknen Sie Ihre Handtücher nach dem Waschen

Das funktioniert am besten im Wäschetrockner, wo die Handtücher ständig in Bewegung sind und durch den Lufteinschluss in den Fasern angenehm flauschig bleiben. Falls Sie keinen Trockner Zuhause haben, hängen Sie die Handtücher einfach draußen an die Wäscheleine, wo sie bei einem ordentlichen Wind gut in Bewegung sind und nicht starr werden. Daraus schließt sich auch, dass Handtücher wenn möglich nicht auf der Heizung getrocknet werden sollten – doch auch hier machen Sie die Wäsche mit ein wenig Kneten und Schütteln wieder beweglich und flauschig.

Schon gewusst? Darum sollten Sie ab sofort Mundwasser in die Waschmaschine kippen.

Dürfen Handtücher gebügelt werden?

Die Antwort wird Ihnen etwas Arbeit ersparen, denn es ist empfehlenswert, Handtücher nicht zu bügeln. Durch den Prozess werden nämlich die Fasern und Schlingen des Materials heruntergedrückt und können später nicht mehr so viel Wasser aufnehmen. Das heißt, die Handtücher lassen sich nicht mehr so gut zum trocknen verwenden.

Auch interessant: Was Sie beim Waschen der Bettwäsche wissen sollten.

fk

Machen Sie beim Wäsche waschen bloß nicht diese Fehler

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