Alltagsfrage

Kann ich Fußmatten eigentlich in die Waschmaschine legen?

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Fußmatten werden ganz schön in Mitleidenschaft gezogen - und müssen deshalb regelmäßig gereinigt werden.

Fußmatten dürfen vor keiner Haustür fehlen - schließlich schützen Sie Ihre Wohnung vor Schmutz von draußen. Aber wie ist die Schmutzfangmatte eigentlich zu reinigen?

Mit der Zeit sammelt sich so allerhand Dreck auf der Fußmatte vor der Haustür an. Dann muss sie schleunigst gereinigt werden, damit sie vom Schmutzabfänger nicht zum Schmutzverteiler wird. Aber lässt sie sich bedenkenlos in die Waschmaschine legen?

Schmutzfangmatte reinigen: Welche Fußmatte haben Sie?

Auf welche Art sich Ihre Fußmatte reinigen lässt, hängt in erster Linie vom Material ab. Diese Arten gibt es:

  • Kunstfasermatte
  • Baumwollmatte
  • Spaghettimatte
  • Metall-Schutzmatte
  • Gummimatte
  • Kokosmatte

So reinigen Sie Ihre Fußmatten für draußen

Spaghetti-, Gummi- und Metallmatten sind in der Regel für draußen gedacht und sind deshalb recht pflegeleicht. Bei geringen Verschmutzungen lassen Sie sich ganz einfach abstauben oder abkehren - ist der Dreck hartnäckiger, können Sie mit dem Wasserschlauch oder gar Hochdruckreiniger abgespritzt werden. Die Matten sind dabei relativ stabil.

Durchnässen Sie Kokosmatten nicht völlig.

Sollte weiterhin Schmutz in den Fasern oder Borsten hängen, geben Sie einfach etwas Seife oder Spülmittel einen Eimer Wasser und reiben die Matte damit ein. Dazu verwenden Sie eine herkömmliche Bürste. Danach stellen Sie die Matte hochkant auf, damit das Reinigungswasser ablaufen und die Zwischenräume trocknen können.

Kokosmatten hingegen sollten Sie nicht komplett durchnässen - sie sind für den überdachten Außenbereich gedacht. Stattdessen nehmen Sie einfach eine Bürste, um den Dreck heraus zu kämmen oder saugen den Schmutz ab.

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Fußmatten für Innen: Darf ich sie waschen?

Fußmatten für den Innenraum besitzen meist Oberflächen aus Kunstfaser oder Baumwolle, die bedenkenlos gewaschen werden können. Der Rücken besteht allerdings aus einem anderen Material, wie Vinyl oder Gummi.

Bevor Sie also Ihre Schmutzfangmatte in die Waschmaschine werfen, sollten Sie herausfinden, um welches Material es sich handelt. Denn Vinyl kann in der Waschmaschine spröde werden und gar aufplatzen, während ein Gummirücken in der Regel eine Wäsche bei 30 bis 40 Grad aushält.

Auch Dr. Helmut Klingenberger, ehemaliger stellvertretender Leiter des Deutschen Teppichforschungs-Instituts (TFI) befürwortet diese Methode, wie das Online-Portal rational-reinigen.de unter Berufung auf das Fachmagazin RWTextilservice vor einiger Zeit schrieb: "Die Wäsche in der Waschschleudermaschine ist für Schmutzfangmatten die beste Methode. Vor der Nassreinigung muss der Grobschmutz durch Bürstsaugen oder Schütteln aus dem Flor entfernt werden – soweit dies mit einem mechanischen Verfahren möglich ist."

Benutzen Sie für die Wäsche allerdings ein schonendes Waschmittel und beachten Sie, dass nicht jedes Material für den Wäschetrockner geeignet ist. Falls Sie sich unsicher sind, lassen Sie die Matte einfach lufttrocknen.

Wer sich für den Wäschetrockner entscheidet, hat den Vorteil, dass sich der Flor dabei wieder selbst aufrichtet. Sollte er das nicht tun, rät der Experte dazu, ihn wieder aufzubürsten, damit die Matte wie gewohnt den Schmutz abfängt.

Falls der Teppichrücken aber aus Vinyl besteht, sollten Sie vielleicht über eine Reinigung von Hand entscheiden: Klopfen Sie die Matte aus und saugen Sie sie ab. Bei hartnäckigeren Schmutz empfiehlt sich ein Teppichschaum. Wer eine Scheibenmaschine besitzt, sollte diese zum Shampoonieren der Fußmatte verwenden, da sie das Schmutzwasser gleich wieder aufsaugt.

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