Kompost oder Biotonne?

Achtung, Schädlinge: Dort sollten Sie Fallobst auf keinen Fall entsorgen

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Was tun mit so viel Fallobst?

Der Herbst steht vor der Tür und die Bäume beginnen sich der Jahreszeitenwende anzupassen. Dabei fallen nicht nur Blätter zu Boden, sondern auch Obst, mit dem speziell umgegangen werden muss.

Wenn sich Äpfel, Birnen oder Pflaumen auf dem Rasen häufen, kann der Hobbygärtner die vielen Früchte kaum mehr ignorieren. Diese stören allerdings nicht nur beim Rasenmähen, sondern sorgen auch dafür, dass die Fläche darunter schleimig und matschig wird.

Obst fällt vom Baum, doch warum eigentlich?

Ist das Obst von Schädlingen befallen, trennen sich Bäume automatisch von den kranken Früchten. Bei überladenen Ästen fallen aber selbst gesunde Äpfel oder Birnen zu Boden, sofern sie nicht zuvor durch starken Wind heruntergebrochen sind.

Obwohl sich die Früchte als ideale Biodünger oder als Nahrungsmittel für Insekten, Vögel oder kleinere Säugetiere eignen, sollten sie laut Online-Portal myHomebook trotzdem nicht an Ort und Stelle liegebleiben. Unmengen an Wespen könnten dadurch nämlich angelockt werden und einzelne Gartenabschnitte vollkommen unbetretbar machen. Zudem nisten sich Würmer im Fruchtfleisch ein, die im Frühjahr darauf erneut zuschlagen.

Mäuse, Ratten oder Wildschweine freuen sich ebenfalls über das Futter, wobei auch diese Tiere im Garten nicht unbedingt erwünscht sind. Als genauso unerfreulich beschreibt Online-Portal Garten Held Schädlinge, Pilze und Krankheiten, die sich vom faulen Obst aus auf dem Boden ausbreiten. Zu allem Überfluss steigen nicht selten unangenehme Gerüche auf, welche Anlass zu Nachbarschaftsstreits bieten könnten.

Nicht nur auf Fallobst achten

Faulendes Obst, das noch immer am Baum hängt, ist gleichermaßen gefährlich, denn Schadpilze übertragen sich durch den Wind sehr schnell auf umliegende Pflanzen. Um alle negativen Folgen zu vermeiden, sollten Gartenbesitzer Früchte deshalb so oft wie möglich einsammeln.

Fallobst einsammeln leicht gemacht

Natürlich besteht die Möglichkeit, Äpfel und Co. ganz einfach per Hand aufzulesen. Wer seinen Rücken schonen möchte, kann allerdings auf einen sogenannten Rollsammler zurückgreifen, der durch das Rollen übers Gras die Früchte in einem Drahtkorb auffängt. Sobald große Mengen verteilt rumliegen, hat der Hobbygärtner ein leichteres Spiel mit dem Obst-Igel. Dieses Gerät lässt sich über das gefallene Obst steuern, welches anschließend aufgespießt wird. Ganz klassisch funktioniert aber natürlich auch der Rechen.

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Obst korrekt entsorgen

Falls Gärtner das gesunde Obst nicht zur Herstellung von hauseigener Marmelade, Säften oder Kuchen gebrauchen, freuen sich Bauern, Jäger oder Zoos immer über Spenden, die sie als Tierfutter verwenden können. Ansonsten sind kleinere Mengen auf dem Komposthaufen gut aufgehoben, während viel Obst auch vergraben werden kann. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass Löcher mindestens 50 Zentimeter tief sein sollten, damit Tiere die Früchte nicht wieder ausgraben.

Um die Ausbreitung von Pilzen und Schädlingen zu vermeiden, ist der Kompost jedoch ein Tabu für faulendes Obst. Stattdessen ist hier die Biotonne empfehlenswert. Damit Wespen und Fliegen nicht zu Massen um die eigene Tonne schwirren, gilt hier allerdings: Je weniger Obst sich im Biomüll befindet, desto besser.

Video: Giftiges Fallobst

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