Auf den Punkt gebracht

Dieser Aushang nimmt irrsinnigen Wohnungsmarkt aufs Korn

Mietwahnsinn, so weit das Auge reicht - in deutschen Städten müssen Wohnungssuchende jeden Cent zweimal umdrehen. Deshalb verwundert die Aktion eines Berliners kaum.

Die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung in deutschen Großstädten ist oft ein Spießrutenlauf. Denn selbst wer absurd hohe Mieten aufbringen könnte, bekommt dafür nur wenige Quadratmeter. Diese Situation nimmt ein Beitrag in den sozialen Netzwerken auf die Schippe.

Aushang in Berlin: Spott gegenüber horrende Mieten

Das Online-Portal Urbanshit teilte ein Nutzerfoto eines Dixi-Klos, das in Berlin steht. Darauf hatte jemand einen typischen "Zu vermieten"-Zettel geklebt. Das Angebot: "Kleines Häuschen mit Bad. Im Herzen von Mitte Berlin." Für diese perfekte Lage müssen Interessierte nach Einschätzen des Autors aber 3.000 Euro zahlen - monatlich, versteht sich.

Das erinnert schon fast an einen Fall in Berlin, bei dem eine Studentin tatsächlich in einer Gästetoilette von 2,4 Quadratmetern lebte. Beim Dixi-Klo-Aushang dürfte es sich allerdings um einen Scherz handeln.

Auch in den Kommentaren machen sich die User über den Aushang lustig. "Mist, hättet ihr das früher gesehen!", heißt es beispielsweise.

Auch interessant: Frau lebte auf nur acht Quadratmetern - für knapp 600 Euro.

Von Franziska Kaindl

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook / Dressed Like Machines

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare