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Blumenzwiebeln pflanzen: Nicht zu früh setzen, sonst treiben sie aus

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Von: Ines Alms

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Gut Ding will Weile haben. Wer Blumenzwiebeln zu früh setzt, riskiert, dass sie austreiben und bei sinkenden Temperaturen erfrieren.

Spätestens im September findet man in jedem Discounter eine große Auswahl an Blumenzwiebeln, die man im Herbst einsetzen muss, damit sie im nächsten Frühjahr blühen. Doch wenn man den falschen Zeitpunkt erwischt, fangen die Knollen zu früh an zu sprießen und erfrieren.

Blumenzwiebeln setzen: Nicht zu früh, sonst treiben sie aus

Eine Person gräbt eine Tulpenzwiebel ein
Blumenzwiebeln werden im Handel zwar angeboten, zum Pflanzen ist es aber vielleicht noch zu früh. © Shotshop/Imago

Der frühe Vogel findet nicht immer den Wurm. Wer im September die frisch gekauften Blumenzwiebeln gleich in die Erde setzt, könnte Pech haben, wenn noch warme Herbsttage kommen. Denn die höheren Temperaturen gaukeln den Knollen den Frühling vor und regen sie zum Wachstum an. Daher sollte man damit bis Mitte Oktober warten, wenn sich die Blätter an den Bäumen gelb färben, empfiehlt Gartenprofi Dieke van Dieken im Podcast Grünstadtmenschen.

Der Nachteil, wenn man die Blumenzwiebeln zu früh kauft: Je nach Sorte vertrocknen diese leicht, daher müssten sie eigentlich gleich in die Erde. Daher ist es meist besser, mit dem Blumenshopping noch etwas zu warten.

Wenn es dann so weit ist und man die Zwiebelblumen setzen kann, sollte man Folgendes beachten:

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Wenn Sie Ihre Frühlingsblüher im Topf kultivieren möchten, bietet sich die sogenannte Etagen- oder Lasagne-Bepflanzung an, bei der die Zwiebeln übereinander geschichtet werden.

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