Insektenstiche meiden

Asiatische Tigermücke aus dem Garten vertreiben: So halten Sie sie in Schach

Eine tote Asiatische Tigermücke, die auf dem Rücken liegt
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Die Asiatische Tigermücke wird auch als das „tödlichste Tier der Welt“ bezeichnet.

Die Asiatische Tigermücke kommt eigentlich aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Doch auch in Deutschland fühlt sie sich mittlerweile wohl.

Nicht nur heimische Stechmücken werden im Sommer zur Plage. Die Asiatische Tigermücke wurde erstmals 2007 in Deutschland nachgewiesen. Seitdem verbreitet sich das schwarz-weiße Insekt in zahlreichen Bundesländern, darunter Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Thüringen aus. Unter Umständen kann die Stechmücke* Viren und Erreger übertragen. Doch Hobbygärtner haben eine Möglichkeit, die exotische Stechmücke fernzuhalten.

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Was macht die Asiatische Tigermücke so gefährlich?

Die Asiatische Tigermücke ist besonders aggressiv und auch tagsüber auf der Suche nach neuen Opfern. Während das Männchen sich von Nektar ernährt, braucht das Weibchen Blut für die Eier. Es sind also nur die Weibchen, die Menschen stechen. Dabei können gefährliche Krankheitserreger und Viren übertragen werden. Darunter auch das West-Nil-, Dengue- oder Chikungunya-Virus. Alle drei können schlimmstenfalls tödlich enden. In Deutschland herrscht allerdings ein geringes Risiko, sich mit einem dieser Viren anzustecken.

Ursprünglich kommt die Asiatische Tigermücke aus subtropischen Gebieten. Aufgrund der Klimaerwärmung und durch internationalen Handel und Personenverkehr ist der Blutsauger aber nach Europa gelangt. In einigen Ländern hat sich die Mücke schon fest etabliert. Auch in Deutschland wird dies wohl bald der Fall sein. Immerhin hat sie schon einige kalte Winter überlebt.

Im Video: Neuartige Mücke vermehrt in Deutschland – Überbringer neuartiger Krankheiten

So halten Sie die Asiatische Tigermücke von Ihrem Garten fern

Weibliche Tigermücken halten sich gern in der Nähe von Gewässern und feuchten Stellen auf. Diese brauchen sie für die Brut. Damit es sich die Stechmücke in Ihrem Garten nicht zu bequem macht, sollten Sie also offene Wasserstellen vermeiden. Dazu gehören auch Regentonnen und andere mit Wasser befüllte Behälter. Jedes stehende Gewässer ist ein potenzieller Lebensraum für Stechmücken. Wollen Sie auf Regentonnen und Vogelbäder nicht verzichten, sollten Sie das Wasser mindestens einmal die Woche ausleeren beziehungsweise austauschen. Andere Behälter sollten Sie fest verschließen, damit die Mücken weder rein noch raus können. (cw) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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