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Amaryllis bloß nicht zu spät kaufen, sonst blüht sie nicht rechtzeitig zum Fest

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Von: Andrea Stettner

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Amaryllis gehören dank ihrer prächtigen Blüten zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Worauf Sie beim Kauf achten sollten – und welcher der Zeitpunkt der richtige ist.

Wohl kaum eine Blume wird so oft verschenkt wie die Amaryllis (Hippeastrum). Die herrlichen Blüten des Rittersterns, wie die Amaryllis eigentlich heißt, sind ein echter Blickfang. Zudem sind die Zimmerpflanzen oft recht günstig, wenn man sie noch als Zwiebel im Topf kauft. Damit sie so wunderbar blüht, wie wir sie lieben, sollten Sie schon beim Kauf auf einige Dinge achten.

Amaryllis kaufen: Achten Sie auf kräftige Zwiebeln

Eine blühende Amaryllis. Die prächtigen Blüten machen die Amaryllis als Geschenk sehr beliebt.
Die prächtigen Blüten der Amaryllis machen die Zimmerpflanze als Geschenk sehr beliebt. © blickwinkel/Imago

Wollen Sie die Amaryllis selbst eintopfen, greifen Sie beim Kauf zu kräftigen, prallen Blumenzwiebeln. Dies zeigt an, dass die Zwiebel über genügend Nährstoffe verfügt, um die große Blüte optimal versorgen zu können. Von eingetrockneten oder fauligen, schimmligen Zwiebeln sollten Sie lieber die Finger lassen.

Ab November werden Rittersterne auch in Geschäften angeboten. Die Zwiebeln sind dann bereits getopft und zeigen ein bis zwei Knospen. Bevor Sie vorschnell zur Kasse eilen, sollten Sie aber lieber noch einmal einen Blick auf die Blumenerde werfen: Ist sie bereits ausgetrocknet, wurde die Knospe nicht optimal mit Wasser versorgt und wird Ihnen vermutlich keine Freud bereiten. Auch Staunässe tut den Blumen nicht gut. Fachmännisch getopfte Zwiebeln sollten zudem halb aus der Erde schauen und noch prall, gesund nicht eingetrocknet sein.

Richtigen Zeitpunkt abwarten, sonst blüht die Amaryllis zu spät

Sobald Amaryllis-Zwiebeln gepflanzt und in der Erde sind, brauchen sie etwa sechs bis acht Wochen, bis sie blühen. Gekaufte Amaryllis im Topf oder auch in Wachs haben einen gewissen Wachstumsvorschub: sie erstrahlen bereits nach vier bis sechs Wochen in voller Blüte. Wer sich also zur Weihnachtszeit an den üppigen Blüten erfreuen will, sollte sie Mitte bis Ende November kaufen. Andererseits dürfen Sie die Pflanzen auch nicht zu früh kaufen, sonst verblühen sie vielleicht zu schnell und bieten dann nur noch einen traurigen Anblick.

Amaryllis mögen es übrigens nicht zu warm: bei 18 bis 21 Grad Zimmertemperatur und einem hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung fühlt sich die Blume am wohlsten. Wird sie kühler gestellt, bleibt die Blüte übrigens länger erhalten.

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So blühen verblühte Amaryllis wieder

Die gute Nachricht: verblühte Exemplare blühen im nächsten Winter wieder, wenn Sie die Zwiebel ab Ende Juli nicht mehr gießen, die Blätter vertrocknen lassen und die Zwiebel an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahren. Ab Anfang November kann die Zwiebel dann umgetopft werden und treibt wieder von Neuem aus. Das gilt jedoch nicht für in Wachs gegossene Exemplare – diese können nach der Blüte nur noch entsorgt werden.

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