Wenn das Heu knapp wird

Stroh nur vorsichtig als Futter für Pferden einsetzen

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Haben Pferdehalter nicht mehr genügend Heu, können sie auch Stroh füttern. Es sollte aber maximal ein Drittel des Raufutters ausmachen. Foto: Carmen Jaspersen/Symbolbild

Ist nicht mehr genügend Heu vorhanden, können Halter ihren Pferden auch Stroh füttern. Bei der Menge sollten sie jedoch zurückhaltend sein. Wieviel davon ist ratsam und wie kann man es kombinieren?

Hamburg (dpa/tmn) - Heu ist ein Grundbestandteil der Pferdefütterung. Aufgrund des trockenen Sommers ist jedoch zu erwarten, dass das Heu in diesem Winter knapp wird. Eine Alternative zu Heu ist Stroh.

Pferdebesitzer sollten in der Raufutterfütterung Stroh allerdings nur vorsichtig einsetzen, warnt Tierärztin Prof. Ellen Kienzle im Fachmagazin "St. Georg" (Ausgabe 9/2018). Weil Stroh nur langsam durch den Verdauungstrakt transportiert wird, fördert es unter Umständen das Kolikrisiko.

Daher sollte Stroh maximal ein Drittel des Raufutters ausmachen. Ratsam ist es außerdem, Stroh-Rationen mit Futtermitteln wie Kleie oder Rübenschnitzeln zu kombinieren und auf ausreichend Bewegung des Tieres zu achten.

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