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So minimieren Sie das Verletzungsrisiko für Ihre Katze

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Eine Katze auf einem Kratzbaum
Plüsch statt glattlackierter Bretter auf der Kletterplattform gibt der Katze Halt. © Christin Klose/dpa-tmn

Ob Stürze vom Balkon oder aus einem gekippten Fenster - auch die noch so geschickteste Katze ist vor einem Unfall nicht gefeit. Eine Expertin gibt Tipps für ein katzensicheres Umfeld.

Düsseldorf - Landet eine Katze eigentlich immer auf ihren vier Pfoten? Dank Stellreflex und dem lockeren Fell, das wie ein Fallschirm wirkt, meist schon. Dennoch kann es zu schmerzhaften Unfällen kommen. Besonders junge sowie sehr alte Tiere sind anfällig für Verletzungen.

Deshalb sollte das Risiko minimiert werden, rät Katzenbuch-Autorin Brigitte Eilert-Overbeck. Sie würde einen Balkon schon ab dem ersten Stockwerk katzensicher einzuzäunen. Dafür gäbe es leicht montierbare und relativ unauffällige Netze. Die Katzenexpertin rät zudem zu verstellbaren Netzrahmen, die sich leicht in ein geöffnetes Fenster einsetzen und ebenso leicht wieder entfernen lassen.

Auch in der Wohnung gibt es Gefahrenquellen. Dazu zähle ein harter Boden unter einer Kletterplattform, die Stubentigern einen gemütlichen Platz und einen Beobachtungsposten bietet. Springt sie herunter, könnte sie abrutschen. Auch Material und Oberfläche der Plattform selbst sollten der Katze sowie ihren Krallen Halt bieten, so Eilert-Overbeck. Man müsse handelsübliche Plüschtürme nicht schön finden, für Katzen seien sie aber besser als nackte und glattlackierte Bretter, so die Expertin. dpa

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