Tipps für Tierfreunde

So maunzt die Mieze nicht vor der Schlafzimmertür

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Wer einer Katze das morgendliche Betteln abgewöhnen möchte, sollte sie nicht direkt nach dem Aufstehen füttern. Foto: Horst Ossinger/dpa/dpa-tmn

Manche Katzen gehen besonders gern dann auf Streifzug, wenn ihre Halter schlafen wollen. Mit ein paar Tricks können sie ihre Tiere aber dazu bringen, die Nachtruhe im Schlafzimmer zu respektieren.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Wenn Herrchen und Frauchen friedlich schlummern, werden Katzen meist so richtig munter. Kleine Nachtschwärmer versuchen ihre schlafenden Besitzer dann gern in ihre Aktivitäten einzubinden. Sie fordern mit Nasenstupsern dazu auf oder legen sich gleich mit aufs Kopfkissen.

Da hilft nur eins: Schlafzimmertür zu! Doch was tun, wenn die Katze dann schon im Morgengrauen vor der Tür sitzt und maunzt?

Um das Konzert längerfristig zu vermeiden, helfe es, dass die Katze das Aufstehen des Besitzers nicht mit der Fütterung verbindet, rät der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH). Denn mit dem Maunzen gebe die Katze zu verstehen: Ich habe Hunger, nun ist Zeit für Frühstück!

Fütterung nicht direkt nach dem Aufstehen

Deshalb solle man nach dem Aufstehen nicht gleich nach dem Katzennapf greifen, sondern eine Routine einführen, in der die Katze lernt, wann sie an der Reihe ist. So könne etwa ein Geräusch wie das Gurgeln der Kaffeemaschine ein Indiz für sie sein, dass die Fütterungszeit naht.

Finden die Mahlzeiten zu verschiedenen Uhrzeiten statt, gewöhnt sich die Katze gar nicht erst an eine feste Fütterungszeit. Halter haben dann die Chance, an freien Tagen und Wochenenden länger zu schlafen, ohne unsanft an ihre Pflichten als Dosenöffner erinnert zu werden.

Nächtliches Kratzen und Miauen gilt es konsequent zu ignorieren - zur Not mit Hilfe von Ohrstöpseln. Nur so lernt das Tier, dass seine Bemühungen um Aufmerksamkeit erfolglos bleiben, erläutert IVH-Katzenexpertin Helga Hofmann.

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