Tipps für Tierfreunde

Bindehautenzündung kann bei Hunden viele Ursachen haben

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Bakterien, Staub, Fremdkörper: All das kann Hundeaugen reizen. Eine genaue Diagnose kann der Tierarzt erst nach einem Abstrich stellen. Foto: Ina Fassbender

Egal ob Mensch oder Hund - eine Bindehautentzündung kann sehr unangenehm werden. Doch was verursacht die Erkrankung beim Vierbeiner? Und wie reagieren Tierhalter am besten?

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Das Auge tränt, ist rot, geschwollen und reagiert empfindlich auf Licht: Hat der Hund eine Bindehautenzündung, kann das viele Ursachen haben.

"Einige Infektionskrankheiten wie Staupe oder Zwingerhusten können eine Bindehautenzündung als Nebenfolge haben", erklärt Astrid Behr vom Bundesverband Praktizierender Tierärzte. Aber auch Staub und Fremdkörper können das Auge reizen, ebenso können Bakterien oder Pilze die Ursache sein. Zuletzt kommen noch ein trockenes Auge oder ein verstopfter Tränen-Nasen-Gang in Betracht.

Zur Abklärung der Gründe wird der Tierarzt einen Abstrich machen. Sind Bakterien der Grund für die Entzündung, verschreibt er eine antibiotische Salbe oder Tropfen für das Hundeauge. Vor allem in solchen Fällen, sollten sich Halter für einige Zeit besonders gründlich die Hände waschen, um sich nicht anzustecken. Sonstige Hygienemaßnahmen sind aber nicht nötig. Auch Körbchen oder Kuscheltiere des Hundes müssen nicht besonders gereinigt oder desinfiziert werden.

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