Nostalgie

Nach „Fate: The Winx Saga“: Jetzt sollen auch die „Powerpuff Girls“ eine Live-Action-Serie bekommen

Die „Powerpuff Girls“ fliegen durch die Stadt.
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Die „Powerpuff Girls“ sollen eine eigene Live-Action-Serie erhalten.

Serienmacher scheinen ein Auge auf Zeichentrickwerke für Kinder geworfen zu haben. Ein US-Sender möchte nun auch eine Realverfilmung der „Powerpuff Girls“ produzieren.

Als Netflix den ersten Trailer zu „Fate: The Winx Saga“* hochgeladen hat, waren viele YouTube-Nutzer nicht sonderlich begeistert. Mit der düsteren Interpretation der farbenfrohen Serie „Winx Club“ konnte nicht jeder etwas anfangen. Nach Veröffentlichung der 1. Staffel fiel ein großer Teil der Kritiken aber doch nicht so negativ aus, wie zunächst gedacht.

Realverfilmungen von altbekannten Werken sind heikel. Es besteht immer die Gefahr, dass Fans der Originale mit Neuauflagen nicht zufrieden sind. Das hält Filme- und Serienmacher aber nicht davon ab, es trotzdem zu versuchen. Zuletzt hat beispielsweise der amerikanische Sender The CW angekündigt, eine Live-Action-Serie der „Powerpuff Girls“ auf die Beine stellen zu wollen.

„Powerpuff Girls“ sollen Live-Action-Serie bekommen – und sie könnte ungewohnt werden

Wer auf ein exaktes Remake der Zeichentrickserie hofft, könnte enttäuscht sein. Wie unter anderem das Magazin Variety berichtet, sehen die Pläne von The CW zum Remake etwas anders aus. Demnach soll die neue Produktion viele Jahre nach den Abenteuern der drei Protagonistinnen Blossom, Blubbles und Buttercup spielen. Die Heldinnen sind mittlerweile „desillusionierte Frauen im Alter von 20 bis 30, die wütend sind, dass sie ihre gesamte Kindheit für die Bekämpfung von Kriminellen aufgeben mussten“, schreibt Variety. Sie haben nicht vor, noch einmal gegen das Böse anzutreten. Allerdings bahnen sich in der kommenden Serie neue Gefahren an, denen sich die Powerpuff Girls nur gemeinsam stellen können.

Aus der Beschreibung ist nicht deutlich herauszulesen, ob die geplante Produktion den fröhlichen Ton des Originals aufrechterhält. Da die Protagonistinnen gealtert sind und The CW womöglich ein erwachseneres Publikum ansprechen möchte, sollten Fans aber nicht davon ausgehen, eine kunterbunte Version der PowerPuff Girls zu Gesicht zu bekommen. Bekanntlich hat The CW auch „Riverdale“ wesentlich düsterer inszeniert, obwohl die Serie auf den vergleichsweise harmlosen Archie Comics basiert.

Der Sender hat bisher nur eine Pilot-Folge der Realverfilmung bestellt. Das bedeutet, dass die Produktion noch nicht in trockenen Tüchern ist. Sollte der Pilot nicht überzeugen, könnte der Dreh der 1. Staffel scheitern. Unklar ist zudem, welche Darstellerinnen die Hauptrollen übernehmen.

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Video: 6. Staffel von „Riverdale“ jetzt schon bestätigt

„Powerpuff Girls“ als Live-Action-Serie: Auf welchem Streamingdienst könnte sie erscheinen?

Die Produktion der Live-Action-Serie steht aktuell noch in den Startlöchern. Sollte es eine 1. Staffel geben, ist noch nicht vorhersehbar, wer die Folgen hierzulande ausstrahlt. Da Netflix sich bereits die Rechte an der The-CW-Serie „Riverdale“ gesichert hat, könnte der Streamingdienst aber auch in diesem Fall zuschlagen. (soa) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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