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Interview with the Vampire: Kritik zur 1. Staffel der Adaption des Buches von Anne Rice

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Interview with the Vampire
Interview with the Vampire © AMC

Tragische Vampire in romantischer bis toxischer Beziehung zueinander ziehen trotz einiger Unterschiede zur Anne-Rice-Vorlage auch in der AMC-Serienversion von „Interview with the Vampire“ in ihren Bann. Vor allem Hannibal-Fans werden nach der ersten Staffel Blut geleckt haben.

Mit ihrem bahnbrechenden 1976er Roman Interview with the Vampire katapultierte die 2021 verstorbene Anne Rice die unsterblichen Blutsauger von der geschundenen Genre-Fiktion in den ernst zu nehmenderen Literaturkanon und prägte Vampirerzählungen vor allem dadurch, dass sie empathisch die Perspektive der melancholischen Monster einnahm. Neil Jordans 90er Verfilmung mit Drehbuch von der Autorin selbst ist dementsprechend einer der besten Vampirfilme aller Zeiten, was der neuen AMC-Serien-Adaption Interview with the Vampire, die einen etwas abgeänderten Ansatz verfolgt, nicht gerade Vorschusslorbeeren unter eingefleischten Fans einbrachte.

Nach der ersten Staffel, die in etwa die Hälfte des ersten Romans aus den sogenannten „Vampire Chronicles“ abdeckt, wird deutlich, dass die dramatische Horrorserie nicht nur ein würdiges, spannendes und auf eigene Weise betörendes reimagining abgibt, sondern möglicherweise sogar die vielen anderen Fantasyformate des Jahres als übernatürliches Drama in die blutverschmierte Tasche steckt. Was es über die Staffel zu sagen gibt, lesen Sie bei Serienjunkies.de. (Mario Giglio)

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