Brot statt Pillen

Schulanfänger brauchen keine Extravitamine

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Ist der Inhalt der Brotbox ausgewogen, benötigen Schulkinder keine Nahrungsergänzungsmittel. Foto: Ole Spata

Viele Eltern fragen sich: Was gebe ich meinem Kind als gesunde Schulverpflegung mit? Sind etwa zusätzliche Vitamine sinnvoll? Verbraucherschützer geben die Antwort.

Mainz (dpa/tmn) - Still sitzen, zuhören, Hausaufgaben machen: Von Schulkindern ist viel Konzentration gefragt. Angereicherte Nahrungsmittel, die ihnen dabei helfen sollen, brauchen sie aber nicht.

Einen richtigen Nährstoffmangel bei Kindern gebe es in Deutschland nur selten, erklärt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Bunte Drops oder Bärchen mit einer Extraportion an Vitaminen und Mineralstoffen müssen deshalb nicht in den Ranzen. Viele Nahrungsergänzungsmittel sind für Kinder außerdem zu hoch dosiert und können Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Kopfschmerzen auslösen.

Wichtig ist, dass Kinder möglichst abwechslungsreich und bunt essen: Mit Brot, Kartoffeln, Gemüse und Obst sind die richtigen Grundlagen gelegt. Auch Milchprodukte, Fleisch, Fisch und Eier sind als Beilagen gesund sowie Süßigkeiten und Snacks in Maßen.

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