Ferienmonat Juli

Urlauber müssen am Wochenende wieder mit Staus rechnen

Am Wochenende wird der Ferienreiseverkehr zu zahlreichen Staus auf den Autobahnen führen. Das sagt der ADAC voraus. Foto: Markus Scholz/dpa
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Am Wochenende wird der Ferienreiseverkehr zu zahlreichen Staus auf den Autobahnen führen. Das sagt der ADAC voraus. Foto: Markus Scholz/dpa

Der Ferienmonat Juli bringt regelmäßig kilometerlange Staus auf den Autobahnen mit sich. Auch in der Coronakrise füllen sich die Fernstraßen. Wie schlimm wird es und wann starten Sie möglichst staufrei?

Berlin/München (dpa/tmn) - Am kommenden Wochenende (3. bis 5. Juli) kalkulieren Autofahrer für den Weg in den Urlaub besser etwas mehr Zeit ein. Der Juli ist ein klassischer Ferienmonat. Nun starten auch noch Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland in die Ferien.

Der Auto Club Europa (ACE) geht von einem höheren Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen aus als in den Vorwochen. Der ADAC rechnet ebenso mit zahlreichen Staus. Und obwohl in Coronazeiten mehr Urlauber im Inland und auch mit dem Auto verreisen, dürften die Staus nicht die die Dimensionen der Vorjahre annehmen, äußern sich die Autoclubs. Denn insgesamt werde weniger gereist.

Norden wie Süden der Republik sind gleichermaßen von der Staugefahr betroffen. Die Urlauber zieht es verstärkt in Richtung der Alpen und an die Küsten von Nord- und Ostsee. Und auch in entgegengesetzter Richtung kann es eng werden, denn die ersten Urlauber treten bereits die Heimreise an.

Ab Freitagmittag sorgen bis in den Abend hinein die Pendler für volle Straßen. Der Samstag bringt als klassischer Anreisetag bis in den späten Nachmittag eine hohe Staugefahr mit sich. Am Sonntag wiederum füllen sich die Rückreiserouten. Tipp vom ACE: Machen Sie sich am besten erst am Sonntag auf den Weg, ansonsten am Samstag so früh wie möglich.

Neben den Fernstraßen in Richtung Nord- und Ostsee und den Großräumen Hamburg und Köln rechnen die Autoclubs auf folgenden Strecken in jeweils beiden Richtungen mit Staugefahr:

A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg - Lübeck - Puttgarden
A 1/A 3/A 4 Kölner Ring
A 2 Berlin - Hannover - Dortmund
A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt - Köln
A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden
A 5 Basel - Karlsruhe - Frankfurt - Hattenbacher Dreieck
A 6 Metz - Saarbrücken - Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
A 7 Hamburg - Flensburg und Füssen/Reutte - Ulm - Würzburg - Hannover - Hamburg
A 8 Salzburg - München - Stuttgart - Karlsruhe
A 9 Berlin - Nürnberg - München
A 10 Berliner Ring
A 11 Berliner Ring - Dreieck Uckermark
A 19 Dreieck Wittstock - Rostock
A 24 Berlin - Dreieck Wittstock - Hamburg
A 31 Bottrop - Emden
A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
A 81 Singen - Stuttgart - Heilbronn
A 93 Inntaldreieck - Kufstein
A 95 München - Garmisch-Partenkirchen
A 99 Umfahrung München

In Österreich und der Schweiz füllen sich die Transitrouten und die Wege in die Feriengebiete. Das kann in Österreich vor allem auf dem Fernpass und dem Brenner sowie rund um Salzburg Störungen verursachen. Geduld sollten Autofahrer in der Schweiz vor allem vor dem Gotthardtunnel haben.

© dpa-infocom, dpa:200629-99-604790/2

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