Nachweis erforderlich

Urlaub in Italien: Corona-Regeln verschärft - was Reisende jetzt wissen sollten

Italien verschärft wegen steigender Inzidenz die Corona-Regeln. Auch Urlauber sind von den neuen Maßnahmen betroffen. Das Land führt den grünen Pass ein.

Hamm - Die Zahlen der Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigen auch in Italien wieder an. Aus diesem Grund hat das Land seine Corona-Regeln verschärft, die auch Urlauber aus Deutschland wie auch anderen Ländern betreffen. (News zum Coronavirus)

LandItalien
HauptstadtRom
Bevölkerung60,36 Millionen (2019)

Urlaub in Italien: Corona-Regeln verschärft - Nachweis für Restaurants, Cafés und Co. Pflicht

Die neuen Maßnahmen gelten ab dem 6. August. Von diesem Zeitpunkt an ist für den Besuch der Innenräume von Restaurants, Bars oder Sportstätten mindestens ein einfacher Impfnachweis, ein negativer Corona-Test oder ein Genesungsnachweis erforderlich. Gleiches gilt für den Eintritt in Museen, Fitnessstudios und Schwimmbädern. Der gesundheitliche Notstand wurde einer Mitteilung des italienischen Ministerrats zufolge bis zum 31. Dezember verlängert.

In diesem Zuge wird der Gesundheitspass eingeführt. Der sogenannte grüne Pass soll ebenfalls ab dem 6. August verfügbar sein. Das landesweit gültige Dokument gibt Aufschluss über Corona-Impfungen, vergangene Infektionen sowie Corona-Tests. Es soll bereits nach der ersten - und damit noch unvollständigen - Immunisierung gegen das Coronavirus ausgestellt werden.

Urlaub Italien: Corona-Regeln für Einreise und vor Ort

Für die Einreise nach Italien aus Deutschland gibt es derweil keine erschwerten Bedingungen. Eine Reisewarnung seitens des Auswärtigen Amtes gibt es nicht. Urlauber müssen sich für die Einreise jedoch registrieren. Darüber hinaus ist ein Corona-Test (PCR- oder Antigen-Test) verpflichtend. Dieser darf maximal 48 Stunden alt sein. Vollständig Geimpfte und Genesene sind von dieser Regel ausgenommen. Diese weiteren Corona-Regeln gelten in Italien:

  • Mindestabstand von einem Meter (in öffentlichen Transportmitteln);
  • Maskenpflicht gilt in geschlossenen Räumen an öffentlichen Orten sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch Alltagsmasken sind erlaubt, sofern sie Mund und Nase vollständig bedecken und aus mehrlagigem Material bestätigen;
  • Im Auto gibt es so lange keine Einschränkungen, wenn alle Personen aus demselben Haushalt kommen. Sofern Personen aus mehreren Haushalten zusammen sind, gilt die Maskenpflicht. Dazu ist laut ADAC die Zahl der Mitfahrer begrenzt. Die Beifahrersitz muss frei bleiben - und je Sitzreihe dürfen maximal zwei Personen (nur auf den an der Seite gelegenen Sitzen) befördert werden.

Ministerpräsident Mario Draghi warnte die Italiener derweil vor der ansteckenderen Delta-Variante, die sich auch in Italien zunehmend verbreitet. „Ich lade alle Italiener ein, sich impfen zu lassen, und zwar sofort“, sagte der Regierungschef. Jüngst wurden neue Zahlen zur Wirksamkeit von Corona-Impfungen mit Biontech und Astrazeneca gegen die Delta-Variante veröffentlicht.

Die Inzidenz in Italien betrug zuletzt 39,8 (Stand: 23. Juli). Das ist zwar ein knapp dreimal so hoher Inzidenzwert wie in Deutschland, im Europa-Vergleich jedoch noch gering. In Spanien sind die Corona-Zahlen so hoch, dass die Einstufung als Hochrisikogebiet droht. Ähnlich ist die Corona-Lage in den Niederlanden. (mit Material von dpa und afp)

Rubriklistenbild: © Daniel Reinhardt/dpa

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