Umweltschutz

Tansania verbietet Plastiktüten

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Tansania-Urlauber dürfen ab 1. Juni 2019 keine Plastiktüten mehr ein- oder ausführen. Ausgenommen sind kleine Plastikbeutel mit Zipp-Verschluss im Handgepäck. Foto: Patrick Pleul

Plastikverschmutzung ist ein globales Problem. Einige afrikanische Länder sind beim Verbot von Plastiktüten Vorreiter. So sind diese in Ruanda schon seit Jahren nicht mehr erlaubt. Tansania zieht nun nach.

Dodoma (dpa/tmn) - Tansania-Urlauber dürfen ab 1. Juni 2019 keine Plastiktüten mehr ein- oder ausführen. Darauf macht das Auswärtige Amt (AA) in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen für das ostafrikanische Land aufmerksam.

Ausgenommen seien kleine Plastikbeutel mit Zipp-Verschluss für Kosmetika und Flüssigkeiten im Handgepäck, da diese in der Regel ausgeführt werden. Sonstige Plastiktüten sollen Touristen an den Flughäfen abgeben können.

Tansania führt Anfang Juni ein allgemeines Verbot von Plastiktüten ein, so das AA. Es ist nicht das erste Land, das diese Maßnahme ergreift, um Plastikmüll zu vermeiden. In Ruanda sind Plastiktüten schon seit vielen Jahren verboten. Sie dürfen nicht ins Land gebracht werden. Bei der Einreise wird das Gepäck kontrolliert. Kenia zog 2017 nach und verhängte ein strenges Verbot von Plastiktüten.

Reise- und Sicherheitshinweise für Tansania

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