"So ein Mist!"

Schweizer Museum widmet sich Tierkot

Das Haus der Natur in Montorge oberhalb von Sitten im Kanton Wallis eröffnet die Ausstellung "Crotte alors!" - "So ein Mist!". Foto: picture alliance / Marc Müller/dpa
+
Das Haus der Natur in Montorge oberhalb von Sitten im Kanton Wallis eröffnet die Ausstellung "Crotte alors!" - "So ein Mist!". Foto: picture alliance / Marc Müller/dpa

Beim Gedanken an Kuhfladen oder Vogelkacke rümpfen die meisten Menschen sicher erst mal die Nase. Doch ein Museum in der Schweiz zeigt nun, dass es über Tierkot viel Spannendes zu wissen gibt.

Sitten (dpa) - Wie man auch bei einem eigentlich unappetitlichen Thema faszinierende Facetten entdecken kann, das zeigt ein Museum in der Schweiz: "Willkommen in der Welt der Kacke" - so lädt das Haus der Natur in Montorge oberhalb von Sitten im Kanton Wallis jetzt zu seiner Ausstellung "Crotte alors!" - "So ein Mist!" ein.

Besucherinnen und Besucher können sich dort mit Pferdeäpfeln, Kuhfladen und Vogeldreck näher auseinandersetzen. Antworten gibt es auf Fragen wie: "Warum riecht der Kot von Fleischfressern stärker als der von Pflanzenfressern? Warum fressen Hühner Kieselsteine? Welches Tier kann seinen Kot sechs Monate zurückhalten?"

Der Rundgang mit Einblicken in die Verdauungssysteme der Tierwelt setzt die 30-jährige Tradition des Hauses fort, dem Publikum die Natur näherzubringen. In einem Zauberwald können nur mit dem Handy-Licht Spuren von Hinterlassenschaften von Reh und Fuchs, Taube und Pferd gesucht werden, wie die Stadt Sitten mitteilt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare