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Kein Corona-Hochrisikogebiet mehr: Diese Regeln gelten für den Kanaren-Urlaub

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Von: Franziska Kaindl

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Zwei Männer spazieren an einem Strand auf Teneriffa.
Die Kanaren sind ein beliebtes Urlaubsziel. © Alida Latham/DanitaDelimont.com/Imago

Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für die Kanaren zurückgenommen. Welche aktuellen Einreise-Regeln gelten, erfahren Sie hier.

Neben den Balearen gehören die Kanaren zu den beliebtesten spanischen Urlaubsinseln. Anders als die Balearen zählen letztere aber seit Sonntag (22. August) nicht mehr zu den Corona-Hochrisikogebieten. Zu den Kanaren gehören unter anderem Teneriffa, Gran Canaria oder Fuerteventura.

Kanaren kein Corona-Hochrisikogebiet mehr: die aktuelle Inzidenz

Die 7-Tage-Inzidenz auf den Kanaren liegt derzeit bei einem Wert von 98,35 (Stand: 20. August, Ministerio de Sanidad) und ist damit im Vergleich zu Anfang Juli wieder abgesunken. Daher entfällt nun auch die von der Bundesregierung ausgesprochene Reisewarnung für die beliebten Urlaubsinseln. Zu den Hochrisikogebieten zählen in der Regel Länder mit einer 7-Tage-Inzidenz, die regelmäßig deutlich über 100 liegt. Es spielen aber auch andere Faktoren wie zum Beispiel die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus oder eine hohe Hospitalisierungsrate eine Rolle bei der Einstufung zum Corona-Hochrisikogebiet.

Kanaren: Einreise-Regeln für deutsche Urlauber

Alle, die über den Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen, müssen ein Formular im Spain Travel Health-Portal ausfüllen. Daraus generiert sich ein QR-Code, der bei der Einreise vorzulegen ist. Dazu kann auch die kostenlose SpTH-App verwendet werden. Die Registrierung ist aber maximal 48 Stunden vor der geplanten Einreise möglich.

Da die Bundesländer Hamburg, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein aus Sicht Spaniens zu den Risikogebieten zählen, müssen Reisende aus diesen Gebieten einen negativen Corona-Test bzw. einen Impf- oder Genesenennachweis vorzeigen. Ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren. Seit dem 23. August gilt die Nachweispflicht für alle Reisenden aus Deutschland. Ein negativer Corona-Test ist beim Einchecken in Hotels, Ferienwohnungen oder -häuser aber ohnehin Pflicht. Alternativ wird auch der Nachweis über eine vollständige Impfung akzeptiert. Nachweise müssen von allen Personen ab 12 Jahren vorgelegt werden.

Auch interessant: So füllt man das italienische Einreiseformular richtig aus.

Wer über den Luft- oder Seeweg aus einem anderen Teil Spaniens auf die Kanaren reist – zum Beispiel aufgrund eines Zwischenstopps oder einer Umsteigeverbindung –, muss ebenfalls ein negatives Testergebnis – PCR- oder Antigen-Schnelltest, der maximal 72 Stunden alt ist – vorlegen. Auch ein Impf- oder Genesenennachweis ist erlaubt. Ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren.

Kanaren-Urlaub: Rückkehr nach Deutschland

Da die Kanaren kein Hochrisikogebiet mehr sind, gilt nur noch die allgemeine Testpflicht für alle Reiserückkehrer, die weder geimpft noch genesen sind. Die digitale Einreiseanmeldung entfällt, ebenso wie die Quarantänepflicht. (fk)

Lesen Sie auch: Spanien-Urlaub: Alles zur Corona-Inzidenz, Delta-Variante und den Einreise-Regeln.

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