Bis zu zehn Euro

"Eintrittsgeld" für Venedig beschlossen

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Die großen Besucherzahlen hinterlassen in Venedig einige Spuren. Um die Stadt besser instandhalten zu können, sollen die Gäste künftig ein "Eintrittsgeld" zahlen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

In kaum einer anderen Stadt vergleichbarer Größe ist der Besucheransturm so stark wie in Venedig. Das verursacht hohe Kosten für Instandhaltung und Reinigung. Daher werden Gäste künftig mehr zur Kasse gebeten.

Venedig (dpa) - Das "Eintrittsgeld" für Tagestouristen in Venedig kommt. Der Kommunalrat gab mehrheitlich grünes Licht für die Pläne der Stadtverwaltung. Wann genau die neue Regelung greift, wurde zunächst nicht bekannt. Nach früheren Angaben könnte es aber im Mai so weit sein.

2019 soll der Preis zunächst pro Person drei Euro betragen. Ab kommendem Jahr soll der Betrag auf sechs Euro steigen und kann je nach Touristen-Ansturm bis auf zehn Euro angehoben werden. Besucher, die in Herbergen in der Stadt unterkommen, sind von der Zahlung befreit. Hotelgäste müssen schon jetzt eine Ortstaxe bezahlen.

Das Geld soll nach Angaben von Bürgermeister Luigi Brugnaro vor allem in die Instandhaltung und Reinigung der historischen Stadt fließen. Venedig kämpft seit Jahren gegen den Touristenansturm und versucht immer wieder mit verschiedenen Strategien, die Massen in Schach zu halten.

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