Corona-Regeln in Spanien

Neuer Corona-Hotspot in Europa: In Lieblings-Urlaubsdomizil der Deutschen explodiert Corona-Inzidenz

Fallende Corona-Inzidenzen haben Spanien wieder zum beliebten Urlaubsziel gemacht. Doch seit Juli explodieren die Zahlen wieder – vor allem in einer Region. Auf dem Foto zu sehen: Die Straße La Rambla in Barcelona, überfüllt mit Menschen.
+
Fallende Corona-Inzidenzen haben Spanien wieder zum beliebten Urlaubsziel gemacht. Doch seit Juli explodieren die Zahlen wieder – vor allem in einer Region. Auf dem Foto zu sehen: Menschenmassen auf der La Rambla in Barcelona am 12. Juli 2021.

In einer Region Spaniens liegt die 7-Tage-Inzidenz bei unter 15- bis 29-Jährigen bei 1.745. Wer die Spanien-Reise bereits gebucht hat, sollte Folgendes wissen.

In Barcelona füllen sich die Corona-Stationen. Dabei waren die Corona-Neuinfektionen Ende Juni noch am Sinken. Die Regierung reagierte mit Lockerungen, was Spanien wieder zum attraktiven Reiseziel machte. Doch seitdem die Delta-Variante um sich greift, steigen die Infektionszahlen wieder, die spanische Regierung muss zurückrudern und neue, wieder strengere Maßnahmen verhängen. Vor allem die Region Katalonien trifft es derzeit besonders hart, auch wegen der grassierenden hochansteckenden Delta-Variante.

Ganz Spanien wird seit dem 11. Juli vom Robert Koch-Institut wieder als Corona-Risikogebiet eingestuft. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 282,09 (Stand: 15. Juli, Quelle: Ministerio de Sanidad). In Katalonien ist die Lage dramatischer: Hier lag die Inzidenz am 12. Juli bei 448, wie die Kreiszeitung informiert. Bei den unter 15- bis 29-Jährigen sogar bei 1.745.

Jüngere Menschen in Spanien sind zum Großteil noch nicht gegen Corona geimpft

Wie unter anderem die Süddeutsche Zeitung berichtet, trifft es in Spanien wie auch in Portugal derzeit vor allem die Jüngeren und Ungeimpften. Der ungeimpfte, besonders mobile und feierfreudige Teil der Bevölkerung treibe nun das Corona-Infektionsgeschehen, heißt es. Zurückzuführen sind die steigenden Neuinfektionen zum großen Teil auf Lockerungen, die die spanische Regierung aufgrund sinkender Fallzahlen im Juni verhängt hat. Auch die katalanische Regionalregierung reagierte: So öffneten am 21. Juni die Nachtklubs und Diskotheken in Katalonien und die Maskenpflicht wurde gelockert. Außerdem feierten knapp 100.000 Menschen auf drei Musikfestivals, die in Katalonien als Pilotprojekte gefeiert wurden, wie der Spiegel informiert.

Seit dem zweiten Juli-Wochenende sind Innenräume von Clubs und Diskotheken allerdings wieder geschlossen, Treffen sind auf zehn Personen beschränkt und nachts soll es in Teilen Kataloniens wieder zu Ausgangssperren kommen, berichtet der Spiegel. Auch die Impfkampagne soll jetzt schneller vorangetrieben werden. Bislang hatte die spanische Regierung streng nach Alter priorisiert. Während die über 70-Jährigen in Spanien zu 97 Prozent vollständig geimpft sind, hat erst die Hälfte aller 60- bis 69-Jährigen den vollen Impfschutz, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Bei den jüngeren Menschen sieht es noch schlechter aus. (jg)

Mehr Quellen: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/; https://dlscitizens.blob.core.windows.net/rtreports/archived/20210715/CAT/InformeCasosRt_CAT_09.pdf

Weiterlesen: „Falscher“ Impfstoff ist schuld: Paar aus England darf trotz Impfung nicht in den Urlaubsflieger einsteigen.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare