Ohne Quarantäne

Diese Bundesländer erleichtern Geimpften die Einreise aus Risikogebieten

Gelber Impfpass und ein Reisepass der Bundesrepublik Deutschland liegen auf Schutzmasken.
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Die Einreise aus Risikogebieten zieht eigentlich eine Quarantänepflicht nach sich. Einige Bundesländer verzichten nun darauf – sofern ein vollständiger Impfschutz besteht. (Symbolbild)

Einige Bundesländer haben sich nun für lockere Einreisebedingungen aus Risikogebieten bekannt – sofern Einreisende vollständig geimpft sind.

Seit über einem Jahr ist der weltweite Tourismus und somit auch das Reisen aufgrund der Corona-Pandemie eingeschränkt. Mit fortschreitender Impfquote rücken nun aber auch die Vorteile für Geimpfte mehr und mehr in den Vordergrund. So haben die ersten Bundesländer beschlossen, die Einreise aus Risikogebieten für Menschen mit vollständiger Corona-Impfung mit mehr Freiheiten zu empfangen. Bereits seit 19. April gelten in Niedersachsen und Baden-Württemberg erleichterte Einreisebestimmungen für Geimpfte. Rheinland-Pfalz verzichtet schon seit 12. April auf eine Quarantänepflicht für vollständig Geimpfte. Der komplette Impfschutz ist laut Robert-Koch-Institut ab dem 15. Tag nach Impfung der zweiten Dosis erreicht.

Erleichterte Einreise aus Risikogebiet – Rheinland-Pfalz macht den Anfang

Urlauber, die in Rheinland-Pfalz aus Risikogebieten einreisen wollen und einen vollständigen Impfschutz nachweisen können, müssen sich dort nicht mehr in Quarantäne begeben. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, dürfen zudem keine Symptome einer Erkrankung bestehen. Wer aus einem Virusmutantengebiet einreist, muss sich trotz vollständiger Impfung in Quarantäne begeben. Einzig aus dem Grund, dass manche Mutantenvarianten die Wirkung des Impfschutzes verringern können. Patienten und Bewohner von stationären Einrichtungen wie etwa Krankenhäuser und Pflegeheimen sind von den Regelungen ausgeschlossen. Diese sollen übrigens bis 10. Mai gelten.

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Corona-Maßnahmen für Geimpfte gelockert – das gilt in Niedersachsen und Baden-Württemberg

Seit 19. April gilt für Niedersachsen: Vollständig Geimpfte, die aus einem Risiko- oder Hochinzidenzgebiet einreisen möchten, werden so behandelt, wie jemand, der einen tagesaktuellen negativen Antigen- oder PCR-Test nachweisen kann. Sind zudem keine Symptome einer Covid-Erkrankung ersichtlich, kann auf die Quarantäne komplett verzichtet werden. Einreisende aus einem Gebiet mit einer Virusvariante müssen sich trotz vollständigem Impfschutz in Quarantäne begeben. Auch in Baden-Württemberg dürfen Einreisende aus Risikogebieten, ab dem 15. Tag nach Erhalt der letzten Impfdosis, auf die Quarantäne verzichten. Als vollständig geschützt gelten aber auch jene, die bereits an dem Corona-Virus erkrankten und bisher nur eine Impfdosis erhalten haben. (swa)

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