Traumhaft

Abgelegene Ferienparadiese, wenig Besucher: Diese Inseln besucht fast keiner

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Koh Mak bei Sonnenuntergang.

Ferien abseits der Massen: Für ein echtes Robinson Crusoe-Gefühl sorgen Inseln mit begrenzten Besucherzahlen. Hier erfahren Sie, welche sich lohnen.

Australien: Cocos Islands

Wer am anderen Ende der Welt eine Insel abseits der Massenströme sucht, findet mit der Inselgruppe Cocos Islands die perfekte Destination. Die Größe der Inseln mit rund 14 Quadratkilometern und rund 500 Einwohnern setzt der Zahl der Besucher eine natürliche Grenze. Die Kokosinseln liegen westlich des Fünften Kontinents im Indischen Ozean und verfügen über einen kleinen Flughafen auf der Hauptinsel.

Sie begeistern und faszinieren die Bade- und Strandfreunde durch ihre Ursprünglichkeit mit hellen Sandstränden am türkis schimmernden Meer. Bei einer Durchschnittstemperatur von 25 bis 29 Grad genießen die Gäste Ruhe und Abgeschiedenheit.

Lesen Sie hier: Lonely Planet: Das sind die atemberaubendsten Reiseziele in Europa 2019.

Deutschland: Juist

Auch in der Nordsee liegt mit Juist eine Insel, die mit dem Massentourismus nicht in Berührung kommt. Das Traumziel für Erholungssuchende liegt direkt vor der Haustür, im Norden Deutschlands, mitten im Wattenmeer. Für eine Grenze der Besucherzahlen sorgen die Gezeiten, da die Fähre nur einmal am Tag während der Flut übersetzt.

Damit finden keine Ausflüge von Tagestouristen zum längsten Strand auf den Ostfriesischen Inseln statt. Dies passt auch zu den Plänen der Verantwortlichen, bis 2030 das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Viele der Maßnahmen greifen bereits heute und so trägt Juist mit Stolz den Deutschen Nachhaltigkeitspreis, wie das Portal Seyvillas berichtet.

Griechenland: Samothraki

Samothraki verspricht schon mit ihrem Zweitnamen "Geheime Insel Griechenlands" Ferien abseits der Massen. Und sie macht dieser Bezeichnung alle Ehre, denn nur wenige Menschen machen sich auf den Weg dorthin. Denn auf dem Eiland in der nördlichen Ägäis gibt es keinen Flughafen. Fast täglich besteht jedoch eine Fährverbindung.

Wer diese entschleunigende Anreise meistert, findet eine bergige Insel mit dem höchsten Berg der Ägäis vor. Wasserfälle, Thermalquellen und dichte Wälder in einer rauen Naturlandschaft sorgen für eine mystische Atmosphäre. Gerade im Frühjahr bietet Samothraki ideale Bedingungen für Wanderer.

Indonesien: Banyak-Inseln

Indonesien ist ein weltweit beliebtes Ziel bei Strandfans und Tauchsportlern. Wer die vielfältige und spannende Inselwelt abseits der Touristenströme kennenlernen will, plant einen Stopp auf den Bayak-Inseln ein. Auf Pulau Sikandang steht den Gästen nur eine begrenzte Zahl an Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Insgesamt sind es genau drei, wovon eine nicht ganzjährig offensteht. Wer eine Fünf-Sterne-Unterkunft sucht ist hier am falschen Ort. Dafür lockt Sikandang mit weißen Sandstränden, die die Insel rundherum umgeben, im Zentrum sorgt ein dichtbewachsener Palmenwald für grüne Kontraste.

Ozeanien: Tuvalu

Die Zahl der Feriengäste auf der Inselgruppe im Pazifik zwischen Hawaii und Australien ist durch die abgelegene Lage überschaubar. Die drei Inseln und sechs Atolle erreichen Reisende nur über den Flughafen in der Hauptstadt Funafuti. Die Zahl der Landungen ist jedoch klein und mehrere Zwischenstopps sind nötig ab Europa.

Daher empfiehlt sich eine frühe Planung der An- und Abreise. Dafür bietet die Inselgruppe dann aber echtes Südseeflair mit Traumstränden an türkisfarbenem Meerwasser. Es ist ratsam, mit einer Reise in den Pazifik nicht zu lange zu warten, denn die sehr flachen Inseln sind durch die steigenden Meerwasserstände in Folge des Klimawandels besonders gefährdet.

Puerto Rico: Culebra und Culebrita

Weniger als 2.000 Menschen leben auf der kleinen Insel Culebra östlich von Puerto Rico. Naturbelassen und mit viel Ruhe bietet sie beste Argumente für ungestörte Traumferien an wunderschönen Stränden. Für große Aufmerksamkeit sorgt der berühmte Flamenco Beach. Motorboote und Jetskis suchen Reisende hier vergebens.

Der zwei Kilometer lange Sandstrand taucht immer wieder in Top Ten-Listen der weltweit schönsten Strände auf. Da dadurch doch zunehmend mehr Touristen die Insel erkunden, lautet der neue Geheimtipp Culebrita. Das unbewohnte winzige Nachbar-Inselchen beeindruckt mit totaler Ruhe und sechs kleinen Stränden.

Seychellen: Bird Island

Nachhaltigkeit pur und vollkommene Abgeschiedenheit von Stress und Hektik des Arbeitsalltags verspricht die Seychellen-Insel Bird Island. Bird Island ist eines der letzten authentisch-paradiesischen Refugien dieser Erde. Ein wesentlicher Faktor dafür ist die einzige Unterkunft der Insel. Gäste der Lodge verzichten auf Klimaanlage, Kühlschrank, Fernseher und Telefon.

Die mögliche Aufenthaltsdauer erstreckt sich von einer bis zu maximal sieben Nächten, somit gibt es per se keine Tagesgäste. Die Lodge auf der kleinen Koralleninsel schließt zweimal im Jahr je einen Monat lang wegen der Brutzeit der Vögel. So kann die Vogelinsel auch in Zukunft ihrem Namen als Heimat von Millionen Seevögeln alle Ehre machen.

Thailand: Koh Mak

Besucher auf der nur 16 Quadratkilometer großen Naturinsel Koh Mak im Koh-Chang-Archipel genießen ungestörte Ferien am Strand. Obwohl die Insel kein Geheimtipp mehr ist, landen aufgrund der abgelegenen Lage nur sehr wenige Reisende hier. Auch die Zahl der Tagesgäste, die per Boot von Koh Chang oder Koh Kood kommen, ist überschaubar.

An den Stränden geht es dadurch sehr ruhig zu, Besucher gönnen sich entspanntes Sonnenbaden umrahmt von Kokospalmen. Das türkisblaue Wasser bildet einen sehr guten Ausgangspunkt zum Tauchen, Schnorcheln, Kajaken oder Schwimmen. Kleine Restaurants bieten Meeresfrüchte und Fischgerichte an, die fangfrisch auf die Teller kommen.

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