Tipps für die Heizsaison

Was Beschäftigte bei trockener Raumluft tun können

Trockene Raumluft kann zum Beispiel die Augen belasten. Da tut ab und zu eine Bildschirmpause gut. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
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Trockene Raumluft kann zum Beispiel die Augen belasten. Da tut ab und zu eine Bildschirmpause gut. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Trockene Heizungsluft am Arbeitsplatz kann auf Dauer zum Beispiel die Augen oder den Hals reizen. Ein gutes Lüftungskonzept hilft - doch Beschäftigte können auch selbst tätig werden.

Berlin (dpa/tmn) - Für ein angenehmes Raumklima am Arbeitsplatz spielen Maßnahmen des Arbeitgebers eine wichtige Rolle. Aber auch der Einzelne kann etwas tun, um etwa trockenen Augen oder trockener Haut vorzubeugen, die durch geringe Luftfeuchte auftreten können.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz (Baua) gibt dazu Praxistipps:

- Trinken: Nicht nur im Sommer sollten Beschäftigte darauf achten, ausreichend zu trinken. Genügend Flüssigkeit hält die Schleimhäute feucht. Als Richtschnur gelten laut der Baua ein bis zwei Liter Flüssigkeit pro Arbeitsschicht oder zwei bis drei Liter am Tag.

- Bildschirmpausen: Auch die Augen brauchen ab und zu eine Pause - besonders dann, wenn die Luft trocken ist. Deswegen sollte man sich gelegentlich bewusst vom Bildschirm abwenden und mehrfach die Augenlider schließen und öffnen.

- Hautpflege: Auf die Haut abgestimmte Pflegemittel können bei regelmäßiger Anwendung die Feuchteregulation der Haut unterstützen.

- Raus an die Luft: Zwischendurch sollten Beschäftigte sich an der frischen Luft bewegen. Das regt die Durchblutung an und stärkt das Immunsystem.

- Lüften: Regelmäßiges Stoßlüften verbessert die Luftqualität am Arbeitsplatz. Gleichzeitig gilt es als wichtige Vorsichtsmaßnahme während der Corona-Pandemie. Ratsam ist es zum Beispiel, in Besprechungsräumen nach jeweils 20 Minuten Zusammensitzen drei bis zehn Minuten zu lüften, in Büroräumen nach jeweils einer Stunde.

© dpa-infocom, dpa:201016-99-968174/2

Hinweise der Baua

Arbeitsschutzregeln Coronavirus

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