Vorsicht

Wer kündigt, vergisst oft eine wichtige Sache zu bedenken

Viele Mitarbeiter kündigen überstürzt - und vergessen eine entscheidende Sache.
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Viele Mitarbeiter kündigen überstürzt - und vergessen eine entscheidende Sache.

Wenn Mitarbeiter von ihrem Chef so richtig genervt sind, ist der nächste Schritt oft die Kündigung. Doch ein Karriere-Experte sagt: Das eigentliche Problem liegt ganz wo anders.

Morgens steht Frank nur noch wiederwillig auf. Schließlich wartet auf der Arbeit schon sein Chef, der ihn mit seinen ständigen Launen und fragwürdigen Anweisungen oft den letzten Nerv kostet*. Deshalb schaut er sich schon nach einer neuen Stelle um - in der Hoffnung, dass er dort auf einen umgänglicheren Vorgesetzten trifft.

Kündigung ist nicht immer der richtige Weg, um im Job glücklich zu werden

Doch Psychologe und Businesscoach Manuel Tusch meint, dass das der falsche Weg sei, um auf Dauer glücklich im Beruf zu werden. "Im nächsten Unternehmen treten vermutlich wieder dieselben Probleme auf und man ist nach dem Jobwechsel genauso unzufrieden wie vorher", verrät der Experte dem Focus. 

Die Unzufriedenheit, die viele Arbeitnehmer im Job befällt, habe seiner Meinung nach nämlich nichts mit dem Chef und seinen Führungsfehlern, den Kollegen oder der Arbeit an sich zu tun - sondern mit einem selbst. Viele hätten ganz einfach falsche Erwartungen an die Stelle: Sie müsse Spaß machen und sinnvoll sein - natürlich auch gut bezahlt. Wenn das nicht eintritt, wechseln viele den Job - und sind gleich wieder frustriert.

Zum Weiterlesen: Kündigung - Kennen Sie die wichtigsten Regeln und Fristen?

Kündigung - ja oder nein? Das rät der Karrierecoach frustrierten Mitarbeitern

Deshalb rät Tusch genervten Arbeitnehmern, die eigenen Erwartungen in Frage zu stellen, vielleicht auch herunterzuschrauben - und dem Chef nicht gleich beleidigt zu sein, wenn er gute Arbeit scheinbar nicht bemerkt. "Wie oft würdigen wir schon eine Kassiererin im Supermarkt oder den Informatiker, der das EDV-System im Hintergrund pflegt?", meint Tusch. "Da erwarten wir auch, dass das reibungslos funktioniert".

Lesen Sie auch: So sollten Sie Ihren Schritt in die Selbstständigkeit keinesfalls beginnen.

Gründe, die für eine Kündigung sprechen

Trotzdem gibt es immer wieder Gründe, die für eine Kündigung sprechen. Welche das sind, erfahren Sie hier. Ob Sie wirklich kündigen sollten, verrät auch ein Spruch, der schon so manchem Mitarbeiter die Entscheidung erleichtert hat. (as) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Hitzewelle: 14 Tricks, wie Sie im Büro weniger schwitzen

Um der größten Hitze des Tages aus dem Weg zu gehen, sollten Sie möglichst früh zur Arbeit gehen und dafür früher Schluss machen.
Lüften empfiehlt sich ebenfalls früh am morgen, wenn die Temperaturen noch erträglich sind. Vermeiden Sie, das Bürofenster den ganzen Tag offen zu lassen - denn so zirkuliert die warme Luft von draußen nur in die Büroräume.
Damit sich die Raumluft nicht zusätzlich aufheizt, sollten PC, Drucker, Kopierer oder auch das Licht nur eingeschaltet sein, wenn sie diese wirklich brauchen. Eingeschaltete Geräte können sich nämlich als wahre Heizöfen erweisen.
Ventilatoren sorgen für eine kühle Brise, wenn eine Klimaanlage am Arbeitsplatz fehlt. Doch Ventilatoren erzeugen schnell einen unangenehmen Zug  - und können so eine Erkältung sowie Verspannungen auslösen. Dasselbe gilt, wenn die Klimaanlage zu kalt eingestellt ist.
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