Karriere-Knick umgehen

So bleiben Sie in der Elternzeit sichtbar

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Die Elternzeit muss kein Karriere-Knick sein. Eltern bleiben sichtbar, wenn sie sich ab und zu bei Kollegen melden oder sich vielleicht sogar an anstehenden Projekten beteiligen. Foto: Tim Brakemeier

Wer in Elternzeit geht, ist erst einmal raus aus dem Geschehen am Arbeitsplatz. Das kann sich schlecht auf die berufliche Zukunft auswirken. Was eine Jobexpertin daher Müttern und Vätern empfiehlt.

Baierbrunn (dpa/tmn) - Wer nach der Elternzeit zurück in den Job geht, sollte seine Rückkehr frühzeitig in Gesprächen mit dem Arbeitgeber vorbereiten. Zusätzlich lohnt es sich, während der Elternzeit sichtbar zu bleiben.

Besonders Mütter, die aufgrund der Auszeit einen Karriere-Knick fürchten, sollten mit Chefs und Kollegen in Kontakt zu bleiben. Das empfiehlt Kirsten Frohnert in der Zeitschrift "Baby und Familie" (Ausgabe 9/2019). Sie ist Projektleiterin des Unternehmernetzwerks "Erfolgsfaktor Familie". Als einfachen Weg schlägt sie vor, zum Beispiel an Firmenfeiern teilzunehmen.

An Projekten mitwirken

Ein weiterer Tipp der Expertin: Wer die Elternzeit für Fortbildungen nutzt, wertet sein Berufsprofil auf und bringt bei der Rückkehr zusätzliche Qualifikationen mit.

Hilfreich sei zudem, spannende Projekte zu begleiten, die während der Abwesenheit geplant werden. Etwa, indem Beschäftigte anbieten, an wichtigen Meetings dazu teilzunehmen. Denn: Bis zu 30 Stunden dürfen Beschäftigte in der Elternzeit arbeiten, wie Frohnert erklärt - solange das vertraglich festgelegt und besprochen ist.

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