Psychologie

An diesem Zeichen erkennen Sie, dass Ihr Chef Sie nicht leiden kann - sind Sie auch alarmiert?

Sind Sie unsicher, ob Ihr Chef Sie mag? Diese Verhaltensweise deutet auf das Gegenteil hin - worauf Sie außerdem achten sollten.

  • Wie fühlen Sie sich gegenüber Ihrem Chef?
  • Glauben Sie, dass er Sie mag - oder eher das Gegenteil?
  • Diese Hinweise könnten darauf hindeuten, dass Ihr Chef wenig Sympathien für Sie hat.

Mag Ihr Chef Sie - oder kann er Sie nicht leiden?

Mag Sie Ihr Chef eigentlich? Nicht für jeden ist diese Frage so einfach zu beantworten. Das Männermagazin GQ.com weiß Rat - und hat sieben Anzeichen ausgemacht, die darauf hindeuten könnten, wie die Sympathien in Ihrer Abteilung wirklich verteilt sind. An diesen Verhaltensweisen lässt sich dem Portal zufolge erkennen, wenn Ihr Chef Sie einfach nicht besonders mag - und wann Sie es hingegen nicht persönlich nehmen sollten:

1. Ihr Chef bezieht Sie bei Entscheidungen nicht mit ein: Natürlich muss am Ende des Tages der Chef die Entscheidungen treffen, er trägt in vielen Fällen die Verantwortung. Das heißt aber nicht, dass er nicht auf die Expertise der Mitarbeiter zurückgreift, ganz im Gegenteil, gerade sie könnten ihm bei kniffligen Fragen durchaus helfen.

Dem Portal zufolge sollte es Sie zumindest "skeptisch machen, wenn Ihr Vorgesetzter Sie nie mit einbezieht, wenn wichtige Entscheidungen anstehen, die auch Sie betreffen". Dies sei ein Zeichen dafür, dass ihm Ihre Einschätzung entweder nicht wichtig sei oder er Ihnen nicht vertraue. "In jedem Fall spricht es nicht gerade dafür, dass er Sie mag und Wert auf Ihre Meinung legt", so das Fazit.

2. Sie bekommen merkwürdige Aufgaben: "Haben Ihre Aufgaben sich in der letzten Zeit in eine Richtung verändert, die Ihnen nicht gefällt", heißt es in dem Bericht zudem. "Dies könnte bedeuten, dass Ihr Chef Sie nicht mag." Die Konsequenzen könnten sein, dass Sie entweder plötzlich nur noch eintönige Tätigkeiten bekommen - oder aber das Gegenteil: "In diesem Fall wachsen Anzahl und Schwierigkeit der Aufgaben ins Unermessliche, sodass Sie Fristen nicht einhalten können und Fehler machen."

Das ist dann wohl das Unangenehmste, was Ihnen mit dem Chef passieren kann. Denn: "Womöglich hofft Ihr Chef, Sie auf diese Weise loszuwerden, indem Sie für Ihr Verhalten Abmahnungen und schließlich sogar eine Kündigung bekommen könnten", heißt es in dem Bericht. Hier sollte man versuchen, die Anzeichen ernst zu nehmen.

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3. Ihr Chef spricht niemals über private Dinge mit Ihnen: Wie es in dem Bericht von GQ.com weiter heißt, zeichnet es ein gutes Verhältnis zum Chef und unter Kollegen aus, "dass auch private Dinge ab und an zu Eingang in die Gespräche finden" - egal, ob es sich dabei um Sport, Filmtipps oder einen geplanten Urlaub handele. "Wenn Ihr Chef bei Ihnen nie nachfragt und solche Themen von sich selbst aus bei Ihnen nie anschneidet, dann hat er wahrscheinlich kein großes Interesse an Ihnen", wird in dem GQ-Bericht gemutmaßt. 

4. Die Körpersprache ist abweisend: Blickt Ihr Chef vom Monitor auf, wenn Sie den Raum betreten, stellt der Bericht die Frage. Und ob er grüße und Ihnen dabei in die Augen schaue. Auch das kann ein Indiz für Sympathie sein. Merken sollten Sie auch, wenn Ihr Chef Ihnen möglichst aus dem Weg geht, heißt es in dem Bericht zum Beispiel, wenn er "zum Beispiel die Treppe" nehme, wenn er sehe, dass Sie auf den Aufzug warten.

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

5. Wenn Sie schon gar nicht mehr wissen, wie die Stimme vom Chef klingt: Auch das ist kein gutes Zeichen, was die Kommunikation betrifft, so das Resumée. Besonders nicht, wenn der Chef mit dem Rest der Abteilung einen regen Austausch pflege.

6. Sie bekommen kein Feedback - oder wenn nur ein schlechtes: Scheint Ihr Chef kein Interesse an Ihnen zu haben, ist das nicht gerade günstig. "Noch schlechter ist es, wenn Sie grundsätzlich negative Kritik erhalten, aber nie ein Lob bekommen", schreibt das Portal. Dies sei besonders ungünstig, wenn sich die Kritik auf Ihren Charakter beziehe. Denn, so heißt es dort weiter: "Fachliche Mängel können Sie ausgleichen, zum Beispiel durch eine Weiterbildung. Geht es bei der Kritik aber darum, dass Sie vermeintlich nicht teamfähig sind oder grundsätzlich kein Organisationstalent haben, dann können Sie davon ausgehen, dass Ihr Chef Sie nicht mag."

7. Sie haben ein schlechtes Bauchgefühl: Auch das kann ein Indiz dafür sein, dass Ihr Chef ja womöglich wirklich wenig Sympathien für sie hat. "Behalten Sie dabei aber auch im Hinterkopf, dass Sie sich täuschen könnten", heißt es auf GQ.com: "Womöglich hat Ihr Chef generell eine schwierige Persönlichkeit und zeigt kein besonderes Interesse an anderen Menschen – es geht also womöglich gar nicht um Sie persönlich." Wie Sie damit umgehen können: "Verharren Sie nicht in dem Eindruck, dass Ihr Chef Sie nicht mag, sondern lassen Sie immer auch Raum, um Ihre Einschätzung zu ändern." Wenn er es offensichtlich nicht persönlich meint, könnten Sie es mit mehr Gelassenheit hinnehmen.

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ahu

Überraschend: Diese fünf Berufe machen krank

In einigen Berufen melden sich die Mitarbeiter besonders häufig krank - sei es wegen Atemwegsinfektionen, Rückenschmerzen oder Depressionen. Welche Jobs die meisten Fehltage verursachen, zeigt eine Auswertung der Krankenkassen.
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Platz 3: Verkehrsbranche wie LKW- oder Lokfahrer bzw. Mitarbeiter im Straßenbau - 19,8 Fehltage
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