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Der perfekte Lebenslauf für Azubis - so bekommen Sie die Ausbildung

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Der Lebenslauf ist das Herzstück einer jeden Bewerbung. Wer einen Ausbildungsplatz sucht, muss ein paar Dinge beachten, um einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz ist mit die erste, die junge Menschen schreiben müssen. Der Lebenslauf gilt dabei als das Kernstück der Bewerbung, schließlich sehen Personaler und Ausbilder hier auf einen Blick, welche Erfahrungen der Bewerber bisher gesammelt hat. 

Aber keine Angst: Um mit dem Lebenslauf einen guten Eindruck zu hinterlassen, müssen Sie nur ein paar Dinge beachten.

Was gehört in den Lebenslauf?

Der Lebenslauf listet in tabellarischer Form Ihre bisherige berufliche Laufbahn auf. Dazu gehören

  • die schulische Ausbildung inklusive Abschluss,
  • evtl. Praktika sowie 
  • evtl. vorhergehende Ausbildungen oder relevante Nebenjobs
  • besondere Fähigkeiten und Qualifikationen (Fremdsprachen, PC-Kenntnisse, Zertifikate etc.)
  • Hobbys

Außerdem wichtig: 

  • Name, Geburtsdatum, Kontaktdaten (Anschrift, E-Mail-Adresse, Festnetz-/Handy-Nummer)
  • professionelles Bewerbungsfoto (ist keine Pflicht mehr, aber wird immer noch gerne bei Bewerbungen gesehen)

Merke: Schulzeit und praktische Erfahrungen werden mit entsprechenden Zeitangaben versehen, etwa "09/2010-06/2016 Realschule Musterstadt". Dabei bitte immer Monat und Jahr angeben. 

Welche Angaben sind überflüssig oder sollen auf keinen Fall drin stehen?

Manche Angaben waren früher wichtig, sind es jedoch heute nicht mehr. Dazu zählen etwa der Name und Beruf der Eltern, der Familienstand oder Angaben zur Religion. Auch Ihre politischen Sichtweisen oder etwaige Parteiangehörigkeit spielen in den meisten Fällen keine Rolle mehr (außer, Sie bewerben sich etwa bei der Kirche oder einer Partei).

Auch interessant: Sechs typische Fehler im Lebenslauf, die fast jeder einmal macht.

Muss der Lebenslauf chronologisch sein?

Wer sich um eine Ausbildung bewirbt, hat in der Regel noch nicht allzu viel Berufspraxis vorzuweisen. Die schulische Ausbildung nimmt hier noch einen großen Stellenwert ein. Deshalb geben angehende Azubis ihre Stationen im Lebenslauf chronologisch (also in der zeitlich richtigen Reihenfolge) an

Erst wenn später mehr Stellen zum Lebenslauf dazukommen und die Schule keine so große Rolle mehr spielt, verwenden Bewerber den sogenannten amerikanischen oder antichronologischen Lebenslauf. Hier wird der letzte Job als erstes genannt, die anderen folgen in zeitlich umgekehrter Reihenfolge. So sieht der Personalverantwortliche gleich auf den ersten Blick, wo der Bewerber als letztes beschäftigt war.

Wie lange soll der Lebenslauf sein? 

Der Lebenslauf von Azubis braucht nicht länger als eine Seite zu sein, schließlich haben angehende Azubis in der Regel eher wenig bis gar keine Arbeitserfahrung. Wer viele Kenntnisse oder Praktika vorzuweisen hat, kann seinen Lebenslauf auch auf maximal zwei Seiten ausdehnen. 

Lesen Sie auch: Darauf achten Personaler im Lebenslauf wirklich - sagt eine Studie.

Von Andrea Stettner

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